Kimi Räikkönen hat sich gestern im Qualifying massiv verspekuliert

Formel 1 2009

— 10.05.2009

Spannungen zwischen Ferrari und Räikkönen

Die Timingpanne im Barcelona-Qualifying war die Folge einer Meinungsverschiedenheit zwischen Kimi Räikkönen und dem Ferrari-Team

Dass Kimi Räikkönen gestern bereits im ersten Qualifying in Barcelona gescheitert ist und damit heute als 16. ins Rennen gehen wird, war natürlich in erster Linie eine Panne, aber offenbar auch die Folge von Spannungen zwischen dem Fahrer und seinem Team. Diese dürften Insiderinformationen zufolge vor zwei Wochen in Manama begonnen haben.

Dort setzte Ferrari im Qualifying auf eine sehr konservative Strategie, um eine ähnliche Blamage wie in Sepang zu verhindern, wo Felipe Massa bereits in Q1 ausgeschieden war. Doch diese sichere Vorgehensweise bedeutete auch, dass mehr Runs gefahren und somit mehr Reifen verwendet werden mussten. Räikkönen war in Manama einigermaßen sauer, dass ihm eine so konservative Vorgehensweise gegen seinen Willen aufgezwungen wurde.

Also ließ die Crew den verschnupften Finnen gestern machen, was er wollte - und prompt musste er schon nach den ersten 20 Minuten einpacken! "Ich wollte selbst nicht rausgehen", bestätigte Räikkönen nach der Session. "Vielleicht war es ein bisschen knapp kalkuliert, aber wir wollten keine Runden verschwenden. Unterm Strich ist egal, wer schuld daran ist. Es war ein dummer Fehler und wir haben dafür bezahlt."

Für die Ferrari-Strategen war das intern natürlich ein kleiner Sieg, denn während Räikkönen schon in Q1 hängen blieb, stellte Felipe Massa seinen F60 trotz des vollsten Tanks aller Spitzenfahrer überraschend in die zweite Startreihe. Der Brasilianer gilt dank des KERS-Vorteils am Start, den er allerdings erst einmal umsetzen muss, sogar als Geheimfavorit. Eine Wiederholung des Vorjahressieges von Räikkönen erscheint hingegen höchst unwahrscheinlich.

Fotoquelle: xpb.cc

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