Timo Glock klagte über eine mangelnde Balance im Rennen

Formel 1 2009

— 10.05.2009

Toyotas Punkteserie gerissen

Jarno Trulli sorgte für einen Startcrash, Timo Glock kam nicht nach vorn - für Toyota lief es in Barcelona vom Start weg nicht positiv

Neben Brawn konnte sich Toyota bis zum Rennen in Barcelona brüsten, in allen bisherigen Rennen gepunktet zu haben. Dies ist nun vorbei. Schon im Qualifying deutete sich an, dass die Japaner in Spanien den Kontakt nach ganz vorn verloren haben. Jarno Trulli wurde nach dem Start abgedrängt, drehte sich fast, kam zurück auf die Strecke und löste einen Crash aus. Timo Glock entging den Wirren, doch im Rennen konnte er sich nicht vorn halten und viel bis auf Rang zehn zurück.

"Ein frustrierender Tag", so Trulli. "Ich war optimistisch bei unserer Strategie, ich hätte viele Punkte holen können. Aber leider dauerte mein Rennen nicht lang. Ich hatte einen schlechten Start, weil der Motor nicht so lief, wie er sollte. Ich verlor ein paar Plätze und lag direkt hinter (Fernando) Alonso and (Nico) Rosberg vor der ersten Kurve."

Wenig später begann das Unheil. "Rosberg kam neben die Strecke, in der folgenden Kurve kam er zurück auf die Strecke", beschrieb er. "Er kam sehr schnell zurück, ich musste daher ausweichen. Ich lenkte neben die Piste, verlor da die Kontrolle auf dem Gras und drehte mich zurück auf die Piste. Da traf mich dann jemand. Es ergibt aber keinen Sinn, zurückzuschauen. Wir müssen uns auf das nächste Rennen konzentrieren. Hoffentlich holen wir dann ein besseres Ergebnis."

Auch Timo Glock sprach von einem schwierigen Rennen. "Das Auto wollte am Start fast nicht wegfahren. Das müssen wir analysieren, denn auch Jarno kam nicht gut weg", erklärte er. "Er war vor der ersten Kurve vor mir, ich sah, wie er sich drehte. Ich kam durch, war dann aber hinter Rosberg und kam nicht nah genug heran. Jedes Mal, wenn ich dran war, ließen die Reifen nach. Auch bei freier Fahrt war es heute nicht perfekt. Wir müssen bei den nächsten Rennen stärker sein!"

"Das war ein enttäuschendes Rennen", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Wir hofften auf Punkte, aber die kamen nicht. Wir haben an diesem Wochenende eine bessere Leistung erwartet. Das Team hat viel unternommen, um die Aerodynamikupgrades nach Barcelona zu bringen, aber es war ein frustrierendes Wochenende. Wir müssen uns in Köln die Daten genau anschauen."

"Zudem schienen Jarno und Timo Probleme beim Start gehabt zu haben", so der Japaner weiter. "Auch das müssen wir analysieren. Das alles entmutigt uns aber nicht. Wir werden an den kommenden Tagen alles unternehmen, damit wir in Monaco ein besseres Ergebnis erkämpfen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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