Diesem Chaos konnte Sutil nicht unbeschadet entkommen

Formel 1 2009

— 10.05.2009

Force India in Barcelona nur mit halber Schlagkraft

Für Sutil war das Rennen nach einer Kollision bereits in der ersten Kurve gelaufen, Fisichella wurde durch ein Problem beim Tankstopp behindert

Das Force India-Team hatte wenig Freude am Großen Preis von Spanien in Barcelona, besonders Adrian Sutil, der in die Kollision direkt nach dem Start verwickelt war und unverschuldet vorzeitig die Segel streichen musste.

Teamkollege Giancarlo Fisichella beendete das Rennen mit einer Runde Rückstand auf dem 14. und damit letzten Platz. Der Römer fuhr zwischenzeitlich bis auf die zehnte Position nach vorne, musste dann jedoch zu einem zusätzlichen Boxenstopp kommen, da es Probleme mit dem Tankstutzen gab.

"In der ersten Kurve gab es ein ziemliches Durcheinander, da sich Trulli vor mir drehte, und eine Menge Trümmerteile auf der Strecke lagen", so Fisichella. "Ich machte mir ein wenig Sorgen, dass ich mir dadurch mein Auto beschädigt habe, aber schlussendlich gab es keine Probleme und ich bin über nichts gefahren."

"Dennoch entschieden wir uns dazu, die Reifen während der Safety-Car-Phase zu wechseln, und die Strategie zu verändern, was schlussendlich eine gute Entscheidung war. Zu Beginn war das Auto ziemlich schwer, und ich versuchte, mit dem Tempo mitzuhalten. Es war nicht einfach, aber dann wurde das Auto besser und besser, und in den letzten zehn Runden war ich einer der Schnellsten auf der Strecke."

"Unglücklicherweise hatten wir beim letzten Boxenstopp ein Problem mit dem Betanken, ich musste aus diesem Grund zu einem weiteren Boxenstopp an die Box kommen, was mich die Chance gekostet hat, vor Nakajima zu kommen. Alles in allem war die Balance und die Haftung des Autos gut, dies ist für zukünftige Rennen ermutigend."

"Ich hatte einen guten Start", so Sutil. "Aber dann sah ich ein Auto in mich fliegen, als ich aus der dritten Kurve heraus beschleunigte. Jarno hatte sich in die Innenseite der Kurve gedreht, und er war genau vor mir, ich konnte nichts tun."

"Es ging so schnell, und mein Auto war beschädigt, und ich musste sofort anhalten. Ich war nicht verletzt, einfach enttäuscht, dass ich nicht bis ins Ziel fahren konnte. Ich werde mir den Unfall nach dem Rennen gut anschauen, aber es war wohl einer der Zwischenfälle, die beim Start passieren können."

"Auch wenn das Ergebnis für uns ziemlich durchschnittlich war, denke ich, dass wir etwas Positives mitnehmen können", so Teamchef Vijay Mallya. "Wir haben weiterhin Upgrades, die wir einführen, und während wir in der Hackordnung nicht nach vorne gekommen sind, sind wir sicherlich näher als jemals zuvor dran."

"Giancarlos Zeiten in den späteren Phasen des Rennens zeigen auch eine starke Leistung im Rennen, und dass wir das Potenzial haben, um mehr zu erreichen. Ich denke, dass wir mit etwas Zuversicht nach Monaco blicken können. Es kommen weitere Verbesserungen, und es war für uns in der Vergangenheit auch eine gute Strecke."

Fotoquelle: xpb.cc

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