Nico Rosberg kämpfte mit einem fast mysteriösen Problem

Formel 1 2009

— 10.05.2009

Rosberg erkämpft einen Punkt für Williams

Der eine Punkte für Nico Rosberg war nur ein Trostpflaster, denn bei Williams war leistungsmäßig wesentlich mehr möglich

Auch wenn Nico Rosberg nicht völlig zufrieden war, so reichte es in Barcelona endlich wieder für WM-Punkte. Als Achter sicherte er sich zwar nur einen davon, aber dieser war hart verdient. Teamkollege Kazuki Nakajima hatte es noch schwerer und kam als 13. weitab der Punkteränge ins Ziel, da er in die Startkollision verwickelt wurde und zunächst bei seiner Crew vorfahren musste.

"Heute wäre der fünfte Platz möglich gewesen, aber es lief nicht sehr gut", so Rosberg, der beim Start der Mitauslöser für den Crash war. "Ich habe nicht viel gesehen, nur, dass ein rotes Auto wegen mir etwas neben die Piste gegangen ist. Fernando (Alonso) hat mir in der ersten Kurve keinen Platz gelassen", erklärte er.

"Die ersten Runden waren sehr gut, aber nach circa zehn Runden hatte ich ein Problem am Heck, das ich schon das ganze Wochenende hatte. Es passiert etwas Unerklärliches und die plötzlich gibt es viel Übersteuern", fuhr er dann fort.

Nach einiger Zeit verschwindet dieser Effekt wieder - nicht aber in Barcelona. "Da es die meiste Zeit im Rennen da war, konnte ich nicht richtig angreifen und verlor dabei sehr viel. Es ist positiv, mit einem Punkt abzureisen. In Monaco sollten wir ein gutes Auto haben, dort haben wir die Chance auf ein gutes Ergebnis."

"Wieder ein schwieriges Rennen für mich", erklärte Nakajima. "Ich konnte nach dem Start nicht ausweichen, beschädigte die Front beim Zwischenfall. Da das Safety-Car auf die Strecke kam, verlor ich nicht zu viel Zeit dabei. Aber mein Rennen war dennoch vorbei. Unsere Pace im Rennen war recht gut, so kam ich vor Fisichella. Dennoch war es ein enttäuschendes Ende des Wochenendes."

"Auch wenn wir heute in die Punkte kamen, so ist es schade, dass wir nicht mehr aus diesem Rennen gemacht haben, speziell, weil das Safety-Car zu Beginn uns einen strategischen Vorteil brachte", analysierte Teammitbesitzer Patrick Head. "Kazuki war aus dem Kampf um Punkte heraus, als er sich eine neue Nase holen musste. Nicos erster Stint war zu Beginn gut, aber dann fehlte die Konstanz. Wir müssen uns das ansehen."

Fotoquelle: xpb.cc

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