Fernando Alonso sammelte für das Team doch noch WM-Punkte

Formel 1 2009

— 10.05.2009

Alonso machte die Fans doch noch glücklich

Lokalmatador Fernando Alonso schaffte es in der Schlussphase seines Heimrennens doch noch, bei seinen Fans Jubelstürme auszulösen

Das Renault-Team und Fernando Alonso sind beim Großen Preis von Spanien für eine kämpferische Vorstellung mit dem fünften Rang belohnt worden. Nelson Piquet im zweiten Renault R29 erreichte das Ziel auf Platz zwölf. Der Lokalmatador hat seine spanischen Fans einmal mehr überzeugt: Fernando Alonso konnte sich noch in der letzten Runde des Grand Prix von Barcelona auf die fünfte Position verbessern. Damit sicherte der zweifache Weltmeister vier wichtige WM-Punkte.

"Das war ein sehr gutes Rennen für uns", freute sich Alonso. "Wir hatten uns im Vorfeld nicht sehr viele Chancen ausgerechnet und ein Ergebnis zwischen Platz neun oder zehn einkalkuliert. Doch der Start ist mir gut gelungen, nach der ersten Kurve fand ich mich auf der sechsten Position wieder. Mein Renault funktionierte bis ins Ziel tadellos, auf der letzten Runde konnte ich sogar noch Felipe Massa überholen. Ich denke, auch die Fans haben ein spannendes und interessantes Rennen erlebt."

"Mit viel Glück konnte ich der Karambolage zu Beginn des Rennens aus dem Weg gehen", berichtet Piquet. "Leider aber ließ die Performance meines Autos danach zu wünschen übrig, die Balance stimmte nicht mehr. Mein Wagen kam noch nicht in den Genuss aller neuen Modifikationen. Ich hoffe, wir können diesbezüglich bis zum nächsten Rennen nachrüsten."

"Das Ergebnis des heutigen Rennens und unsere Rundenzeiten zeigen deutlich, welche Fortschritte uns gelungen sind", so Teamchef Flavio Briatore. "Fernando Alonso konnte das Tempo der Spitze annähernd mitgehen. Wir werden uns weiter anstrengen und uns weiter verbessern, um auch bei den bevorstehenden Grands Prix in die Punkte zu fahren - dann mit beiden Renault R29."

"Der Große Preis von Spanien in Barcelona besitzt den Ruf, zumeist etwas langweilige Formel 1-Rennen hervorzubringen - das war heute definitiv nicht der Fall", beobachtete Chefingenieur Pat Symonds. "Wir mussten vom Start bis ins Ziel kämpfen und wurden dafür mit einem tollen Ergebnis für Fernando Alonso belohnt."

"Nelson Piquet hatte enormes Glück, nicht in die Kollisionen der ersten Kurve verwickelt zu werden - obwohl er sich inmitten des Geschehens befand. Danach konnte er jedoch nicht mehr die Rundenzeiten fahren, die wir erwartet hatten. Meine Vermutung ist, dass sein Auto wohl doch eine Beschädigung davongetragen hat, die wir von außen nicht sehen konnten."

Remi Taffin, Leitender Motoren-Renningenieur: "Alles in allem haben wir an diesem Wochenende mehr erreicht, als dies vor Beginn des Grand Prix möglich schien. Der erhoffte Schritt nach vorn, den wir mit unseren Neuentwicklungen machen wollten, blieb leider aus - auch die übrigen Teams hatten viele neue Teile im Gepäck, so dass die Rangfolge nahezu unverändert geblieben ist."

"Dafür wurden wir für unsere konzentrierte Arbeit hier an der Strecke mit einem großartigen Ergebnis belohnt. Fernando Alonso hat vom ersten bis zum letzten Meter großartig gekämpft und sich den fünften Platz mehr als verdient. Dieses Resultat stärkt unser Selbstvertrauen für die kommenden Grands Prix."

Fotoquelle: xpb.cc

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