John Howett steht im aktuellen Machtkampf ganz an der Seite von Ferrari

Formel 1 2009

— 13.05.2009

Howett unterstützt Ferraris Drohung

Toyota-Teampräsident John Howett stellt sich hinter die gestrige Aussendung von Ferrari und wünscht sich eine stabile Formel 1

John Howett war am vergangenen Wochenende der erste Vertreter eines Teams, der offen über einen Rückzug aus der Formel 1 gesprochen hat. Seither haben sich mit Ferrari, Renault und den beiden Red-Bull-Teams vier weitere Rennställe der Toyota-Position angeschlossen. Besonders die gestrige Ferrari-Aussendung sorgte in der Szene für ein kleines Erdbeben.

Howett unterstützt die Ansicht des Verwaltungsrats in Maranello: "Ich finde, dass Ferraris Statement den derzeitigen Kampf der Formel-1-Teams eloquent zusammenfasst", lässt der Teampräsident heute ausrichten. "Wenn man sich die Mühe macht, die Statements aller Teams zu studieren, dann ist es Wunsch aller Teams, eine korrekte und stimmige Grundlage für die Führung des Sports einzurichten." Das sei derzeit nicht der Fall.

"Es besteht der ehrliche Wunsch aller, in der Formel 1 zu bleiben, aber nur dann, wenn in Zukunft Stabilität garantiert werden kann", so Howett weiter. "Um dies sicherzustellen, muss ein Führungsprozess Priorität haben, mit dem alle Teilnehmer unter den gleichen Regeln antreten, mit dem die Regeln stabil bleiben und mit dem die Kosten vernünftig und aktiv reduziert werden können, ohne die DNA des Sports zu zerstören."

Howett hat in Barcelona in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Teamvereinigung FOTA für diese oder nächste Woche ein Treffen zwischen FOTA-Chef Luca di Montezemolo und FIA-Präsident Max Mosley angekündigt. Von diesem Gipfelgespräch könnte unter anderem auch abhängen, ob einige FOTA-Teams noch ernsthafter als Bisher über eine "Piratenserie" auf A1GP-Basis nachdenken werden...

Fotoquelle: xpb.cc

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