Die Menschen hinter Sebastian Vettel: Vater Norbert und PR-Lady Britta Roeske

Formel 1 2009

— 14.05.2009

Stewart rät Vettel: Such dir einen Manager!

Sebastian Vettel kommt immer noch ohne Manager aus, doch Jackie Stewart findet, dass er daran schnell etwas ändern sollte

Seit seinem Sieg in China, durch den er für viele zum WM-Mitfavoriten avanciert ist, herrscht um Sebastian Vettel vor allem, aber nicht nur in Deutschland ein gewaltiger Rummel. Trotzdem kommt der 21-Jährige immer noch ohne Manager oder eigenen Pressebetreuer aus, sondern er legt diese Aufgaben ganz in die Hände des Red-Bull-PR-Teams.

In einem Interview vor dem Grand Prix von Spanien scherzte Vettel zu diesem Thema: "Da du Antworten für deine Fragen bekommst, scheint das mit der Koordination noch hinzuhauen!" Doch der Umgang mit den Medien ist eine Sache. Angenommen, Luca di Montezemolo würde dich zu Ferrari holen wollen, müsste er dann dich selbst auf dem Handy anrufen? "Richtig", entgegnete der Deutsche, der am liebsten immer selbst weiß, was vor sich geht.

"Ein Manager ist für mich mehr als jemand, der sich nur um Finanzen und so weiter kümmert. Es sollte in erster Linie jemand sein, dem man zu 100 Prozent vertrauen und mit dem man über alles reden kann. Diese Menschen gibt es für mich", so Vettel. "Bis jetzt hatte ich das immer fest in der Hand. Ich frage schon mal meine Familie und gute Freunde um Rat. Die Entscheidungen treffe aber ich. Bis jetzt hat es gut funktioniert. Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern."

Doch spätestens mit weiteren Erfolgen, die laut Meinung der meisten Experten früher oder später eintreten werden, dürfte um Vettel zumindest unter Motorsportfans ein regelrechter Hype losbrechen, wie man ihn in Deutschland schon lange nicht mehr erlebt hat. Einen Vorgeschmack darauf bekam der Red-Bull-Pilot am vergangenen Wochenende am Circuit de Catalunya, als seine Autogrammstunde neben der von Fernando Alonso am besten besucht war.

Daher rät ihm Jackie Stewart zu einem Manager: "Vettel kann sich gar nicht ausmalen, was noch alles auf ihn einstürzen wird, wenn er mal ein richtiger Superstar ist", wird der Schotte von 'auto motor und sport' zitiert. "Er wird so groß werden, dass er einen braucht, der ihn in den Dingen berät, die außer dem Fahren wichtig sind. Er wird Umgang mit Politikern, Königen und großen Firmenchefs haben. Darauf muss man vorbereitet sein. Da kann man nicht in Jeans und im T-Shirt hingehen."

Fotoquelle: xpb.cc

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