Parr ist für die Deckelung des Budgets aber kompromissbereit

Formel 1 2009

— 15.05.2009

Parr: "Die Zeit für eine Lösung wird knapp"

Williams-Geschäftsführer Adam Parr hofft auf einen Kompromiss im Budgetstreit, weil der Formel 1 langsam die Zeit davonläuft

Nach den unverhohlenen Drohungen von Ferrari, Toyota, beiden Red-Bull-Teams und Renault, sich aus der Formel 1 zurückzuziehen, sollten die beschlossenen Budgetkürzungen weiter Bestand haben, waren die Nerven heute Nachmittag am Londoner Flughafen Heathrow bei allen Beteiligten zum Reißen gespannt. "Ich denke, dies ist ein sehr wichtiger Tag", sagte Williams-Geschäftsführer Adam Parr, übrigens einer der wenigen, der nicht wortlos an den zahlreichen Mikrofonen der Pressevertreter vorbeilief.

"Ich glaube, jeder der Anwesenden weiß, dass wir eine Lösung finden müssen, die sowohl für die unabhängigen Teams wie auch für die Automobilhersteller und die FIA Sinn macht", erklärte Parr vor dem Sofitel-Hotel in London, in dem die Krisensitzung stattfindet.

Jeder der Anwesenden ist sich der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst. Williams selbst hat einen klaren Standpunkt beim Streitthema Budgetobergrenze: "Wir waren immer für eine Deckelung der Budgets", sagte Parr. "Man sollte sich ins Gedächtnis rufen, dass das bereits im Januar 2008 erstmals auf die Agenda kam. Wir haben gesagt, dass wir dafür sind, man aber über die Höhe diskutieren kann, zumal andere Teams von einem anderen Punkt starten."

"Wir wollen sicherstellen, dass wir in einem angemessen Zeitrahmen da hingelangen, wo wir hinmüssen", meinte Parr, der sichtlich darüber erbost ist, dass so viel Zeit verstrichen ist: "Wir hatten vor zwölf Monaten die Gelegenheit dazu, die Sache freundlich und flexibel zu regeln. Jetzt wird die Zeit langsam knapp, befürchte ich."

Fotoquelle: Williams

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