Felipe Massa klagt noch über zu schnell abbauende Hinterreifen

Formel 1 2009

— 21.05.2009

Ermutigender Auftakt für das Ferrari-Team

Sowohl Felipe Massa als auch Kimi Räikkönen konnten im Freien Training zum Großen Preis von Monaco in der Top 10 mitmischen

Felipe Massa war am Donnerstag der schnellste Ferrari-Fahrer in Monte Carlo. Der Brasilianer hatte 0,589 Sekunden Rückstand zu verzeichnen und landete damit auf Position fünf. Teamkollege Kimi Räikkönen war drei Plätze weiter hinten zu finden, ihm fehlten 0,742 Sekunden auf den Bestwert.

"Es ist schwierig zu sagen, ob es seit Barcelona eine Verbesserung gegeben hat", so Massa. "Wir sind jedoch unter den vorderen Teams, was schon ein gutes Zeichen ist. Alles verlief vom Start des Tages an gut, als wir im Hinblick auf das Rennen arbeiteten."

"Auf Basis dessen, was wir heute gesehen haben, scheint unser Auto schnell zu sein und eine konstante Leistung zu zeigen. In der Vergangenheit war ich auf diese Strecke nicht besonders heiß, aber dies hat sich kürzlich geändert. Im vergangenen Jahr holte ich die Pole Position und heute fühlte ich mich sofort wohl, arbeitete an Einstellungen für das Auto, die wir zuvor nie ausprobiert haben."

"Die weicheren Reifen sind definitiv schneller, aber nach ungefähr zehn Runden beginnt man, das Heck etwas zu verlieren. Wir müssen jedoch im Hinterkopf behalten, dass sich die Bedingungen auf der Strecke von heute bis Samstag deutlich verändern, die heutigen Ergebnisse sind also nicht repräsentativ."

"Wir haben uns am ersten Trainingstag durch unser übliches Programm gearbeitet", so Räikkönen. "Dies basierte auf der Bewertung der beiden unterschiedlichen Reifen-Typen, die Bridgestone hier mitgebracht hat, und darauf, das beste Setup für das Auto zu finden."

"Ich würde sagen, dass das Verhalten des Autos ganz gut ist, es gibt noch ein paar Gebiete, auf denen wir das Auto verbessern können, aber ich bin zufrieden mit dem, was wir heute erreicht haben."

"Es ist immer eine Herausforderung, hier zu fahren, selbst wenn das Rennen am Sonntag ziemlich langweilig sein kann, weil das Überholen praktisch unmöglich ist. Und wenn man hinter langsameren Autos endet, dann kann man nichts tun, als auf den Boxenstopp zu warten."

"Es ist immer wichtig, in das Monaco-Wochenende ohne irgendwelche Probleme zu starten", so Chefingenieur Chris Dyer. "Wir können aus diesem Grund über das, was wir heute geleistet haben, glücklich sein. Zeit, die man hier im Freien Training verliert, kann kostbarer sein als anderswo."

"Was das Setup betrifft, so scheinen beide Fahrer mit dem Verhalten des F60 zufrieden zu sein, selbst wenn es natürlich noch eine Menge Arbeit zu erledigen gibt. Die Reifenwahl ist für dieses Rennen besonders interessant angesichts der Tatsache, dass die zwei uns zur Verfügung gestellten Typen deutlich ähnlicher sind als bei den anderen Rennen."

"Das Qualifying wird bei diesem Rennen wie üblich der Schlüsselfaktor sein. Für gewöhnlich liegen die Zeiten auf dieser Strecke sehr eng beieinander, und dieses Jahr ist dies noch mehr der Fall angesichts der Tatsache, wie eng alle beieinander liegen. Aus diesem Grund wird es sogar noch wichtiger sein, so gut wie möglich auf alle Phasen des Qualifyings vorbereitet zu sein."

"Unser Monaco-Wochenende hat auf dem richtigen Fuß begonnen", so Teamchef Stefano Domenicali. "Dies bedeutet, dass wir uns durch eine Menge Arbeit arbeiten konnten, ohne aufgrund von technischen Problemen Zeit zu verlieren."

"Alle liegen sehr eng beieinander, es ist aus diesem Grund schwierig, die Hackordnung zu bewerten. Aber auf Basis dessen, was wir heute gesehen haben, können wir sagen, dass wir uns in einer guten Form befinden."

"Wie gewöhnlich wird das Qualifying der entscheidende Faktor sein, und angesichts des Verkehrs, könnte dies zu einem Schlüsselelement werden. Wir werden gute Arbeit leisten müssen, um mit der Einheit so gut wie möglich umzugehen, dabei müssen wir auch dieses Element in Betracht ziehen."

Fotoquelle: xpb.cc

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