Nick Heidfeld kollidierte in der ersten Kurve mit Lewis Hamilton

Formel 1 2009

— 24.05.2009

BMW Sauber F1 Team reist mit leeren Händen ab

Während Robert Kubica mit Bremsproblemen aufgeben musste, kämpfte Nick Heidfeld sich in Monte Carlo immerhin noch auf Position elf nach vorn

Das BMW Sauber F1 Team steht nach dem Großen Preis von Monaco mit leeren Händen da. Nick Heidfeld belegte Platz elf, sein Teamkollege Robert Kubica fiel nach 29 Runden wegen Bremsproblemen aus.

"Ich habe versucht", beginnt Heidfeld seinen Bericht, "beim Start und in der ersten Runde Boden gutzumachen, aber das hat diesmal leider nicht geklappt, es war einfach zu eng. Dann steckte ich hinter Adrian (Sutil), der anscheinend Probleme mit seinen Reifen hatte. Einmal bin ich ihm sogar ins Heck gefahren."

"In Kurve eins hat mich Lewis (Hamilton) getroffen, ich hatte Glück, dass ich weiterfahren konnte. Ich war auf einer Einstopp-Strategie und habe die weichen Reifen im zweiten Stint gefahren. Sie haben ziemlich abgebaut. Wir haben heute alles gegeben, aber wir waren hier einfach zu langsam."

"Wir hatten über das gesamte Wochenende Schwierigkeiten", so Kubica. "Ich hatte ein Problem beim Start und fiel auf den letzten Platz zurück. Dann hatte ich einen Reifenschaden an meinem rechten Hinterrad. Nach dem notwendigen Boxenstopp konnte ich heute mit dem schwer betankten Auto gute Rundenzeiten fahren, wenn man das Potenzial des Autos berücksichtigt. Am Ende hatte ich Probleme mit den Bremsen und musste das Auto abstellen."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor, meinte: "Mehr war an diesem Wochenende einfach nicht drin. Unser Auto war hier zu keinem Zeitpunkt in der Lage, um die vorderen Plätze mitzufahren. Entsprechend nehmen wir diesmal keine Punkte aus Monaco mit. Wir müssen das Entwicklungstempo erheblich steigern, um den eigenen Ansprüchen wieder gerecht zu werden."

"Heute hatte Robert in der zweiten Runde einen Reifenschaden und anschließend Bremsprobleme, die zum vorzeitigen Aus führten. Nick hat nach seinem ersten Stint auf harten Reifen als Erster auf die weichen Reifen gewechselt und damit die längste Distanz absolviert. Seine Reifen haben nach einigen Runden dramatisch abgebaut und sich erst gegen Ende wieder einigermaßen erholt."

Chefingenieur Willy Rampf: "Es war nach den Trainings und dem Qualifying klar, dass dies für uns ein schwieriges Rennen werden würde. Nick fuhr ein Rennen ohne besondere Vorkommnisse und war in der Endphase mit den weichen, stark abgenutzten Reifen immerhin in der Lage, seine Position im hinteren Teil des Feldes gegen Hamilton zu verteidigen."

"Robert hatte früh einen Reifenschaden, war dann mit dem sehr schweren Auto aber überraschend gut unterwegs. Dann haben wir ihn wegen Bremsproblemen vorzeitig reingeholt. Insgesamt war dies natürlich ein enttäuschendes Wochenende. Ziel muss es sein, in Istanbul wieder konkurrenzfähig zu sein. Auf uns wartet viel Arbeit."

Fotoquelle: xpb.cc

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