Jarno Trulli vor Timo Glock - bei Toyota ging es nur wenig nach vorn

Formel 1 2009

— 24.05.2009

Toyota auch im Rennen chancenlos

Es war nicht das Wochenende von Toyota: Vom miserablen Qualifying konnte man sich im Rennen nie erholen, auch wenn es positive Anzeichen gab

Schon vor dem Rennen war klar, dass es Timo Glock und Jarno Trulli in den Straßen von Monte Carlo nicht mehr sehr weit nach vorn schaffen würden. Überholen ist auf dem engen Stadtkurs einfach zu schwierig, und die TF109 besaßen schon das gesamte Wochenende über nicht jenen Speed der vergangenen Rennen. Für Glock endete das Rennen auf Rang zehn, Jarno Trulli wurde 13.

"Ich muss sagen, dass der zehnte Rang etwas mehr ist, als ich erwartet hatte, wenn man bedenkt, wie schlecht das Wochenende lief", so Glock. "Im letzten Stint war die Pace gut, aber wenn man aus der Boxengasse kommt, kann man in Monaco keine Punkte erwarten. Das Wochenende begann schlecht, dann versuchten wir aufzuholen."

Das aber gelang nicht. "In Monaco möchte man schon mit einer guten Basis beginnen und das Auto nur an die sich ändernde Strecke anpassen. Doch wir hatten vom ersten Training an Probleme", fuhr er fort. "Ich freue mich nun auf die Türkei und ich hoffe, wir können uns entscheidend verbessern."

"Für mich war es ein hartes Rennen, so wie wir es nach dem Qualifyingergebnis erwartet hatten", erklärte Trulli. "Von da, wo wir im Rennen kamen, ist es immer schwierig. Und meine Strategie hat auch nicht funktioniert. Ich war irgendwie immer zum falschen Moment an der falschen Stelle im Verkehr, was auf dieser Strecke ein großes Problem ist."

Die Freude einer freien Strecke hatte der Italiener selten und wenn, dann nur kurz. "Immer, wenn ich gute Rundenzeiten fuhr, musste ich bald wieder langsamer machen, weil langsamere Autos vor mir waren und ein Überholen unmöglich ist", so der Italiener weiter. "Nun ist das schwierige Wochenende vorbei. Das müssen wir vergessen und uns auf das nächste Rennen konzentrieren. Ich bin sicher, dass wir dann konkurrenzfähiger sind."

"Auch wenn es für uns ein schwieriges Wochenende war und das Rennen enttäuschend war, so haben Team und Fahrer alles gegeben und professionell agiert", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Auch nach einem schlechten Qualifyingergebnis haben sie nie aufgegeben. Nun müssen wir uns sorgfältig anschauen, was an diesem Wochenende schieflief."

"Alle in der Fabrik haben in dieser Saison wirklich hart gearbeitet, ich bin mir sicher, dass wir in der Türkei wieder dort sein werden, wo wir hingehören", so der Japaner weiter. "IN der Herstellerwertung liegen wir weiterhin auf Rang drei, wir müssen also weiterkämpfen und optimistisch denken."

Fotoquelle: xpb.cc

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