Fernando Alonso fuhr einmal mehr ein starkes Rennen bis in die Punkte

Formel 1 2009

— 24.05.2009

Alonso in den Punkten - Piquet aus dem Rennen geboxt

Während Fernando Alonso als Siebter das Maximale möglich machte, wurde Teamkollege Nelson Piquet Opfer des etwas zu forschen Sébastien Buemi

Erfolg und Enttäuschung lagen für das Renault-Team im Großen Preis von Monaco eng beieinander: Fernando Alonso holte mit Platz sieben erneut WM-Punkte, das Rennen von Teamkollege Nelson Piquet war nach einem unverschuldeten Unfall früh beendet. Er wurde von Sébastien Buemi im Toro Rosso beim Anbremsen der ersten Kurve "angeschoben".

"Dieses Rennen war sehr anstrengend und von der ersten Runde an hart umkämpft", so Alonso. "Doch unser Renault R29 fühlte sich gut an und verbesserte sich im Rennverlauf sogar noch. Außerdem hatten wir eine gute Strategie. Da hier in Monaco die Startposition normalerweise schon entscheidend ist, sind wir mit einer Verbesserung von zwei Plätzen und dem Gewinn von zwei WM-Punkten recht zufrieden."

"Das Team und ich sind weiterhin top motiviert. Wir erwarten in den kommenden Rennen eine ganze Reihe Neuerungen und sind zuversichtlich, dass die zweite Saisonhälfte für uns besser läuft."

"Ich bin sehr enttäuscht, auf diese Weise aus dem Rennen gerissen worden zu sein", so Piquet. "Nach einem ziemlich guten Start fühlte ich mich in einer aussichtsreichen Position, denn ich war auf einen langen ersten Stint angesetzt und vor mir lagen einige Autos in Reichweite. Dann traf mich Sébastien Buemi von hinten - wegen dem Schaden am Heck musste ich aufgeben. Das finde ich sehr ärgerlich, weil heute Punkte möglich gewesen wären."

"Ein enttäuschendes Ergebnis, bei dem die Umstände aber auch mehrfach gegen uns waren", meinte Teamchef Flavio Briatore. "Nelsons Rennen war nach dem Unfall - für den er absolut nichts konnte - früh vorbei. Und Fernando konnte seine Strategie wegen des Verkehrs auf der Strecke nicht voll umsetzen. Aber wir wissen, dass Monaco ein untypischer Kurs ist."

"Außerdem tröstet es uns, dass sich der Renault R29 im Rennen laufend besser verhielt und die Pace unserer direkten Gegner mitgehen konnte. Wir arbeiten derzeit härter als je zuvor und wollen weitere Entwicklungsschritte machen - den ersten davon schon beim nächsten Rennen in der Türkei. Wir haben bewiesen, wie schnell wir reagieren können. Diese Fähigkeit wird uns hoffentlich bei allen ausstehenden Saisonrennen ein paar WM-Punkte mehr bescheren."

"Ein langer und harter Rennsonntag", bilanzierte Chefingenieur Pat Symonds. "Fernando griff während des gesamten Rennens voll an und wurde durch zwei Zähler belohnt. Allerdings hatten wir sogar auf etwas mehr gehofft. Es ist ermutigend, dass der Renault R29 während des Rennens sogar schneller wurde."

"Nelson hatte richtig Pech, als er so früh abgeschossen wurde, denn nach seinem gelungenen Start fuhr er auf einer vielversprechenden Strategie. Schade für ihn, doch er wird sich in Türkei deutlich zurückmelden."

Remi Taffin, Einsatzleiter Motoren, meinte: "Von Platz sieben sind wir schon etwas enttäuscht, denn eigentlich hatten wir mehr erwartet. Unsere Strategie griff nicht wie erhofft, weil Fernando hinter einer langsameren Gruppe feststeckte. Wenn er frei fahren konnte, war die Performance da."

"Nelsons Rennen endete vorzeitig - sehr schade, denn ohne den Unfall hätte er heute, glaube ich, ein gutes Ergebnis erreichen können. Aber es ist wie es ist. Wir nehmen diese beiden WM-Punkte mit und hoffen auf ein besseres Rennen in der Türkei."

Fotoquelle: xpb.cc

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