Kimi Räikkönen (hier vor Felipe Massa) war als Dritter nicht ganz zufrieden

Formel 1 2009

— 24.05.2009

Ferrari endgültig zurück auf Kurs

Mit den Rängen drei (Kimi Räikkönen) und vier (Felipe Massa) meldete sich Ferrari zurück - doch man trauerte bereits einem noch besseren Ergebnis nach

Schon in Barcelona trat Ferrari den Beweis an, dass man sich aus dem Tränental des Saisonbeginns befreien konnte. Das Endergebnis blieb zwar wenig verheißungsvoll, doch in Monaco holte man zum nächsten Schlag aus. Die schnellen Runden in der Qualifikation waren kein Strohfeuer, auch im Rennen fuhren Kimi Räikkönen und Felipe Massa an der Spitze mit und belegten letztlich die Ränge drei und vier.

"Mit dem dritten Rang kann ich nicht zufrieden sein, weil ich immer gewinnen möchte, aber dennoch ist dieses Ergebnis für das ganze Team nach dem schwierigen Saisonstart sehr zufriedenstellend", so Räikkönen. "Ich bin froh, dass wir zurück an der Spitze sind. In den vergangenen Wochen haben wir einen großen Schritt gemacht, dieses Ergebnis beweist dies."

Auch mit kleinen Fehlern auf das Podest

Am Ende des mühsamen Weges sei man aber noch nicht. "Wir haben noch einen Rückstand auf die Besten aufzuholen, aber wir gehen in die richtige Richtung", so der Finne weiter. "Wenn an diesem Wochenende noch ein paar Details ausgearbeitet gewesen wären, hätte das Ergebnis auch anders aussehen können. Ich denke dabei daran, dass ich die Pole nur knapp verpasst habe, oder an den zweiten Stopp heute, bei dem ich einige Sekunden verloren habe. Aber insgesamt muss ich zufrieden sein."

"Ich bin sehr zufrieden", erklärte Massa. "Mein Auto war sehr konkurrenzfähig. Es ist offensichtlich, dass wir auf dem Weg nach vorn sind. Hoffentlich können wir bald wieder um Siege kämpfen. Zu Beginn habe ich viel Zeit hinter Vettel verloren. Und weil ich dann einen Fehler machte, kam Rosberg auch noch vorbei. Danach kam ich aber schnell wieder vorn und hätte auch Kimi überholen können."

Dazu hätte er vor dem zweiten Stopp drei Runden Zeit gehabt. "In diesen drei Runden lag ich direkt hinter Button und konnte so die Chance nicht nutzen", so der Brasilianer. "Auf den härteren Reifen zu starten war die beste Entscheidung. Wir haben aerodynamisch noch einen Nachteil gegenüber Brawn, doch ist es zu früh, uns das zweitbeste Team zu nennen. Sicher ist aber, dass wir gut arbeiten, und ich bin sicher, dass wir bald weitere Ergebnisse sehen werden."

Blickrichtung: Spitze

"Das Wichtigste heute war die Bestätigung, dass unsere Autos wieder konkurrenzfähig sind", so Teamchef Stefano Domenicali. "Es ist nicht einfach, unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Heute holten wir die Ränge drei und vier, die angesichts des schwierigen Saisonstartes schön sind. Aber es ist nicht das, was wir wollen. Wir möchten vor allen anderen sein und wir werden alles geben, um das bald zu erreichen. Die anderen werden aber nicht Däumchen drehen, wir müssen daher so angreifen wie in den vergangenen Wochen."

Auch Chefingenieur Chris Dyer zog ein positives Fazit. "Das war heute in interessantes Rennen", erklärte er. "Wir sind ein wenig enttäuscht, aber das ist ja auch ein gutes Zeichen, denn beides zeigt, wir sehr wieder vor allen anderen sein wollen. Und wenn man denkt, dass man besser Dritter und Vierter sein kann, dann zeigt das auch, dass man wieder konkurrenzfähig ist."

"Wenn wir beim Start nicht eine Position verloren hätten, hätten wir Rubens (Barrichello) wahrscheinlich noch angreifen können, vielleicht auch, wenn wir beim Radwechsel bei Kimi nicht ein Problem gehabt hätten", fuhr er fort. "Aber die Pace des F60 ist beruhigend, speziell in der zweiten Rennhälfte. Da hatten wir mehr Benzin an Bord als die Spitze, waren aber immer schneller. Wir sind mit der Leistung des Autos sehr zufrieden und wir sind zuversichtlich, dass wir es mit kommenden Entwicklungen weiter verbessern können."

Fotoquelle: xpb.cc

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