Jenson Button kann sich auf eine ordentliche Gehaltssteigerung freuen

Formel 1 2009

— 26.05.2009

Button: Der Marktwert steigt rapide

Das Brawn-Team verhandelt offenbar mit Jenson Button über einen langfristigen Vertrag, wird aber ganz sicher nicht mehr so billig davon kommen

Fünf Siege in den ersten sechs Saisonrennen und komfortable 16 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung auf seinen Teamkollegen Rubens Barrichello. Kein Zweifel: Jenson Button ist der Mann der Stunde in der bisherigen Formel-1-Saison 2009. Das hat natürlich auch vertragliche Konsequenzen, denn offenbar will das Brawn-Team sein 29-jähriges Aushängeschild so früh wie möglich langfristig binden.

"Jenson ist bereits einige Jahre bei uns und wir haben zusammen gute und schlechte Zeiten erlebt", erklärte Brawn-Geschäftsführer Nick Fry. "Mein Ziel, unser Ziel ist es, ihn für den Rest seiner Karriere bei uns zu haben. Daran hat sich nichts geändert." Diese Absichten, so Fry weiter, beruhen "auf Gegenseitigkeit, und nach seinen fünf Siegen sollten wir auch in der Lage sein, zusammen etwas auf die Beine zu stellen."

Natürlich ist dieses Vorhaben in erster Linie eine Frage der Finanzen. Nach dem Honda-Ausstieg akzeptierte Button im Winter eine kolportierte Gehaltseinbusse von drei Millionen britischen Pfund oder etwa 3,4 Millionen Euro. Der Brite unterzeichnete anstelle dessen einen Einjahresvertrag, der mit fünf Millionen Pfund oder knapp 5,7 Millionen Euro dotiert sein soll.

Zehn statt fünf Millionen?

Nur: So billig wird ein designierter Formel-1-Weltmeister langfristig nicht zu haben sein, was auch Fry bewusst ist: "Ich bin mir sicher, er und sein Manager glauben gerade fest daran, dass sein Marktwert steigt." Sein Gegenmittel: "Vielleicht wird auch das Sponsoring für unser Team steigen, also können wir uns das Ganze vielleicht leisten."

Der britische 'Mirror' gab bereits ein erstes Indiz über die Höhe eines neuen Vertrages, aber auch dafür, dass es Button nicht alleine um die Finanzen gehen wird: "Jeder weiß, dass Jenson einem niedrigeren Vertrag auch deswegen zugestimmt hat, weil er in einem Auto von Ross Brawn sitzen wollte", zitiert die Tageszeitung eine nicht näher benannte Quelle im Brawn-Umfeld. "Jetzt will er seinen Anteil, wenn das Sponsorengeld fließt."

Zehn Millionen Pfund oder knapp 11,4 Millionen Euro Jahressalär stehen angeblich im Raum - für Brawn GP, denn "nur wegen dem Geld wird Jenson das Team nicht wechseln, egal wie groß eine Summe sein könnte. Geld ist sicher ein Faktor, aber nicht der allentscheidende. Er weiß, dass sein Marktwert dramatisch gestiegen ist, denn er hat bewiesen, dass er mit dem richtigen Material auch die entsprechenden Ergebnisse abliefern kann." Das stammt bekanntlich auch weiterhin aus der Feder von Superhirn Ross Brawn...

Fotoquelle: xpb.cc

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