Flavio Briatore soll das Renault-Team angeblich in Eigenregie weiterführen

Formel 1 2009

— 29.05.2009

Letzter Akt für Renault und Toyota?

Heute Nachmittag sollen sich alle aktuellen Formel-1-Teams offiziell für 2010 eingeschrieben haben - Verabschieden sich Renault und Toyota anschließend?

Der Formel-1-Zirkus kann aufatmen. Zumindest im kommenden Jahr wird sich voraussichtlich an der Show kaum etwas verändern. Alle Teams werden sich fristgerecht heute Nachmittag um 17 Uhr für das kommende Jahr eingeschrieben haben, auch drei bis vier neue Teams stehen dann wohl auf der Nennliste. Wer letztlich tatsächlich einen Startplatz für 2010 ergattert, will die FIA erst am 12. Juni bekanntgeben.

Im kommenden Jahr gilt laut Kompromissvorschlag der Teamvereinigung FOTA eine Budgetobergrenze von 100 Millionen Euro. Um neuen Teams den Einstieg zu erleichtern, werden regelrechte technische Patenschaften etabliert. Teile und Erfahrungen sollen ausgetauscht werden. Die Aston-Martin-Mannschaft von David Richards soll 2010 beispielsweise eng mit McLaren-Mercedes kooperieren. Neben Richards wollen US F1, Lola und Campos im kommenden Jahr starten.

Ursprünglich sollten sich die Teams im Falle einer Kompromisslösung zur Teilnahme an der Formel 1 bis 2012 verpflichten. Doch dazu kommt es nun anscheinend nicht, ein neues Concorde-Agreement ist auch noch nicht in Sicht. Die Spekulationen um einen Rückzug von Renault und Toyota gehen weiter. Wie spanische Zeitungen berichten, sollen die Franzosen recht sicher den Stecker ziehen. Man verliert mit Fernando Alonso voraussichtlich das Zugpferd, außerdem steht Hauptsponsor ING vor dem Abschied.

Wie die Zeitung 'AS' berichtet, soll Flavio Briatore tatsächlich ernsthaftes Interesse daran haben, das Team anschließend unter Eigenregie weiterzuführen. Man soll angeblich Kundenmotoren von Renault bekommen und Romain Grosjean als Nachwuchstalent ins Auto setzen. Bei Toyota mehren sich ebenfalls die Hinweise auf einen baldigen Abschied aus der Formel 1.

Nach japanischen Zeitungsberichten will Toyota keinen weiteren Grand Prix in Fuji veranstalten. Das wird in der Heimat des weltgrößten Automobilkonzerns als erster Schritt des möglichen Rückzuges aus der Königsklasse gewertet. "Toyota sucht nach einer Möglichkeit, sich elegant aus der Affäre zu ziehen", wurde eine teamnahe Quelle in der 'Daily Mail' zitiert. "Deren Formel-1-Projekt hat keine Früchte getragen." Der 'Guardian' vermutet gar, dass sich Toyota sogar noch kurzfristig bei der Einschreibung für 2010 verweigern könnte.

Fotoquelle: xpb.cc

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