Lewis Hamilton will in der Türkei wieder weitere Punkte sammeln

Formel 1 2009

— 29.05.2009

McLaren-Mercedes mit Respekt nach Istanbul

McLaren-Merdedes bleibt vor dem Grand Prix in der Türkei bescheiden: Strecke liegt dem MP4-24 nicht besonders - KERS soll helfen

In Monaco hatte Lewis Hamilton angedeutet, was auf der engen Strecke im Fürstentum möglich sein könnte - wenn nicht der Crash im Qualifying gewesen wäre. Fest steht: Der MP4-24 fühlte sich im Kurvengeschlängel deutlich wohler als auf der Aerodynamikstrecke in Barcelona zwei Wochen zuvor. Nun kommt mit Istanbul eine Piste, die beides vereint. Es gibt schnelle Passagen und kurvige Abschnitte.

"Ich fahre gern in der Türkei", erklärte Hamilton. "Die Strecke ist eine echte Herausforderung, denn du musst die ganze Runde über attackieren, um eine gute Zeit zu erzielen. Gleichzeitig musst du aufpassen, dass du die Reifen nicht zu sehr beanspruchst, besonders in Kurve acht. Im Training geht es darum, die perfekte Balance zu finden, im Rennen musst du diszipliniert bleiben und darfst das Auto nicht überfahren."

"Mir gefällt besonders, dass die Strecke, obwohl sie neu ist, ein paar Elemente klassischer Rennkurse enthält", sagte der amtierende Champion. "Es gibt von allem etwas und darauf freue ich mich. Da wir entgegen dem Uhrzeigersinn fahren, müssen wir unsere Halsmuskulatur mit zusätzlichem Training darauf vorbereiten."

Alles spricht von Kurve acht

"In der Türkei geht es vor allem um Kurve acht, diese Hochgeschwindigkeitskurve mit vier Scheitelpunkten", sagte Teamkollege Heikki Kovalainen. "Wenn alles optimal läuft, geht sie im Qualifying voll, und wenn du das hinbekommst, ist es ein tolles Gefühl. Gerade hier musst du im Rennen auch auf deine Reifen achten, denn besonders die Vorderreifen werden stark beansprucht. Vor Kurve zwölf ist die beste Stelle zum Überholen, das ist die Kurve am Ende der Gegengerade, aus dem Windschatten heraus kann man hier an seinem Vordermann vorbeiziehen. KERS sollte uns dabei helfen."

"Istanbul Park ist eine der anspruchsvollsten modernen Rennstrecken, für die Teams wie für die Fahrer", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Zunächst musst du die optimale Abstimmung finden. Sie muss für die Hochgeschwindigkeitskurven genauso passen wie für die langsameren Abschnitte im Infield und für die langen Geraden. Bei der Strategie müssen wir die Reifenabnutzung berücksichtigen, besonders die hohe Balastung vorne rechts in Kurve acht."

"Für die Fahrer stellt for allem die Mischung aus Kurven mit mehreren Scheitelpunkten und aus sogenanten blinden Kurven, die man nicht einsehen kann, eine Herausforderung dar", sagte Whitmarsh. Der Brite fügte mahnend hinzu: "Wir wissen, dass uns die Streckencharakteristik in der Türkei weniger liegt als die in Monaco. Doch wir steigern uns ständig und haben den MP4-24 erneut etwas verbessert. Wir freuen uns darauf, uns wieder mit unseren Wettbewerbern zu messen."

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ergänzte: "Die Streckenführung ist sehr anspruchsvoll, es gibt sowohl die längste und mit schnellste Kurve im Grand Prix-Kalender als auch sehr langsame und enge Passagen, die viel Traktion erfordern. Unser KERS sollte uns helfen, unsere Rundenzeiten zu verbessern. Nichts desto trotz wird dieser Grand Prix eine herausfordernde Prüfung für uns werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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