Immer noch Streit um die Regeln: Felipe Massa ist voll auf der Ferrari-Linie

Formel 1 2009

— 31.05.2009

Massa: Zukunft ist noch ungewiss

Felipe Massa sieht hinter der Nennung von Ferrari für die Weltmeisterschaft 2010 noch dicke Fragezeichen: "Müssen auf Ergebnis warten"

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010: Ferrari ist dabei. Es wäre schön, wenn die Welt so einfach wäre. Doch hinter der fristgerechten Einschreibung der Italiener und aller acht weiteren Teams der Vereinigung FOTA steht noch ein Fragezeichen. Man hat an die tatsächliche Teilnahme an der kommenden Saison zwei grundlegende Bedingungen geknüpft: Ein neues Concorde-Agreement und ein Regelwerk, welches einzig durch FOTA-Vorschläge verändert wird.

Bislang hat die FIA auf die Forderungen der Teams noch nicht reagiert. Max Mosley wollte bei seinem Besuch des Rennwochenendes der WTCC in Valencia keine Auskunft zum Stand der Dinge geben. Fest steht, dass die Zeit drängt. Bis zum 12. Juni müssen alle strittigen Punkte ausgeräumt sein, denn dann soll die FIA die endgültige Starterliste des kommenden Jahres veröffentlichen.

"Wir müssen noch einige Tage auf ein endgültiges Ergebnis warten", sagte Felipe Massa auf 'welt.de' zur aktuellen Situation. Er könne derzeit nicht sagen, ob Ferrari im kommenden Jahr dabei sein werde. "Ferrari und die anderen Rennställe haben lediglich eine vorläufige Nennung für die WM 2010 abgegeben, und es bleibt abzuwarten, wie die FIA auf diese Nennung und die darin enthaltenen Bedingungen reagieren wird."

"Sicher ist nur, dass der Sport Stabilität und Planbarkeit benötigt", sagte der Vizeweltmeister weiter. "Es ist nicht akzeptabel, die Regeln jedes Jahr zu verändern. Das ist nicht gut für die Teams, die Fans und die Sponsoren. Die Formel 1 benötigt Berechenbarkeit und dass die Teams bei neuen Regeln ein Mitspracherecht haben." Massa sprach damit seinem Teamchef Stefano Domenicali aus der Seele, der sich gestern ähnlich geäußert hatte.

Fakt ist, dass die Nennung der neun FOTA-Teams - Williams ist derzeit aus der Vereinigung suspendiert - nur dann Gültigkeit besitzt, wenn sich Max Mosley auf die gestellten Bedingungen einlässt. Dies darf man jedoch bewzeifeln, denn der FIA-Chef will eine Budgetgrenze mit aller Macht durchsetzen. Er könne sich allerdings keine Formel 1 ohne Ferrari vorstellen, so Massa: "Die Formel 1 ohne Ferrari wäre ein anderer Sport. Ohne die gegenwärtige Faszination."

Fotoquelle: xpb.cc

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