Im Juni 2007 veranstaltete Renault eine Formel-1-Demonstration in Warschau

Formel 1 2009

— 03.06.2009

Stadtkurs in Polen soll keine Vision bleiben

Formel-1-Fans haben die Wahl zwischen vier Grand-Prix-Visionen in Polen, von denen eine als realistisches Projekt aufgegriffen werden soll

Wie berichtet findet derzeit unter torformuly1.pl eine von LG unterstützte Internetabstimmung statt, bei der Formel-1-Fans zwischen vier Grand-Prix-Visionen in Polen wählen können. Jener Stadtkurs, der am Ende die meisten Stimmen bekommt, soll als realistisches Projekt angegangen werden.

Zur Wahl stehen Pläne für teilweise spektakuläre Stadtkurse in Warschau, Krakau, Breslau und Gdingen. In Warschau soll rund um das neue Nationalstadion gefahren werden, das sich in einem recht modernen Stadtteil nahe der Weichsel befindet. In Krakau würde die Formel 1 entlang der Weichselpromenade in der Nähe der Grunwaldbrücke und der Wawel-Burganlage fahren, also mitten durch ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Breslau könnte einen Grand Prix in der Altstadt beherbergen, während die Hauptattraktion von Gdingen die Lage am Meer wäre. Nun sind aber erst einmal die Fans am Wort. Erst danach wollen die Städte konkretere Überlegungen anstellen: "Wir denken noch nicht an die Kosten dieses Unterfangens, weil es dafür zu früh ist", sagt Wojciech Szczurek, Oberbürgermeister von Gdingen. "Wenn wir etwas Konkretes haben, dann denke ich, dass sich auch Sponsoren finden werden."

Projektleiter Robert Mlodzinski fügt gegenüber 'Sport.pl' an: "Uns liegt viel daran, dass die Strecken nicht nur architektonische Visionen bleiben, sondern dass sie in Zukunft tatsächlich genutzt werden. Das bedarf intensiver Vorbereitung: zwei Jahre für formelle Prozesse wie die Zustimmung der Stadt oder die Formel-1-Lizenz, dann noch einmal zwei Jahre für den Umbau der Straßen, den Aufbau des Paddocks und so weiter. Aber das ist zu schaffen."

Doch selbst wenn die Polen ernsthaft vorhaben sollten, angesichts der Euphorie um Nationalheld Robert Kubica einen Grand Prix im eigenen Land auszutragen, bewerben sich derzeit auch zahlreiche andere Nationen bei Bernie Ecclestone um einen Formel-1-Lauf. Empfehlen für eine Sportveranstaltung dieser Größenordnung könnten sich unsere Nachbarn jedenfalls durch die Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2012 mit der Ukraine.

Fotoquelle: Renault

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