Heikki Kovalainen freute sich: fast überraschend schnell

Formel 1 2009

— 05.06.2009

"Silberpfeile" spielen vorn mit

Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen zeigten sich fast überrascht, wie schnell man am Freitag fahren konnte - Balance und Pace stimmen optimistisch

Nachdem es schon - zumindest von den Rundenzeiten her - in Monte Carlo wieder besser lief für McLaren-Mercedes, sollte es auch in der Türkei mit dem Aufwärtstrend weitergehen. Und tatsächlich fuhren Lewis Hamilton (vorrangig am Vormittag) und Heikki Kovalainen (vor allem am Nachmittag) sehr gute Rundenzeiten. Die Grundlagen für das Wochenende scheinen also gelegt zu sein.

"Am Morgen war die Bahn noch sehr rutschig, speziell im ersten Sektor. Dort rutschten viele Autos herum", so Hamilton. "Dennoch war die Session gut, ich war mit dem Auto zufrieden. Ich konnte auch einen positiven Effekt der neuen Teile spüren." Auch Kovalainen hatte Mühe, auf der Piste zu bleiben. "Speziell in den ersten Kurven war es schwer", erklärte er. "Das Auto war zu Beginn schwierig zu fahren, aber wir fanden dann noch eine gute Balance."

Am Nachmittag legte der Finne eine weitere Steigerung hin und fuhr die beste Freitagszeit. "Das Wichtigste ist, dass das Auto gut funktioniert", erklärte er. "Die Balance ist fast überraschend gut. Ich glaube, wir haben einen weiteren Schritt erreicht. Alle im Team können zufrieden sein. Dennoch wird es ein Kampf werden, morgen unter die Top-10 zu kommen. Es ist aber sehr ermutigend, dass wir einen weiteren Schritt machen konnten."

"Ehe wir hierher kamen, dachten wir, dass wir ähnlich aussehen würden wie in Barcelona", so Hamilton. "Aber es scheint, als ob wir schneller sind als gedacht. Am Nachmittag hatte ich einige Dreher, aber das beweist ja nur, dass ich alles gebe. Am Kurvenausgang hatten wir etwas wenig Stabilität, aber insgesamt bin ich von der Pace des Autos heute überrascht."

Q3 als realistisches Ziel

Lob verteilte auch Teamchef Martin Whitmarsh recht großzügig. "Heikki hat das heute gut gemacht, er war Schnellster, obschon er zwei frustrierende Trainings hatte", erklärte er. "Am Morgen hatte er ein Ventilproblem mit den Reifen, wir mussten sie in letzter Minute wechseln. Das störte sein Programm. Aber Nachmittag gab es ein Problem mit seinem Brembalancesensor. Dennoch konnte er das Programm durchziehen und hatte Fortschritte bei den Longruns gemacht."

"Lewis konzentrierte sich auf den Reifenvergleich und das Setup", fuhr er fort. "Am Nachmittag haben wir vielleicht einige falsche Richtungen eingeschlagen, daher sind wir mit der erreichten Pace zufrieden. Wir können noch einiges optimieren, hoffentlich geht es morgen so weiter. Es ist natürlich schön, die schnellste Zeit zu fahren. Die Zeitenliste lügt nicht. Wir wollen im Qualifying beide Autos in das Schlussqualifying bringen. Das ist unser realistisches Ziel."

"Es war ein produktiver Testtag", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Die Rundenzeiten scheinen enger beisammen zu liegen als bisher. Heikki lag nur knapp sieben Zehntelsekunden vor dem 16. Unsere Rundenzeiten während der Rennsimulation am Nachmittag waren nicht schlecht. Hoffentlich machen wir morgen noch einen Schritt und starten von guten Startpositionen in das Rennen am Sonntag."

Fotoquelle: xpb.cc

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