Felipe Massa scheiterte knapp an der Top 10

Formel 1 2009

— 05.06.2009

Ferrari sieht sich weiterhin auf dem Vormarsch

Auch wenn man am Freitag nicht vorne auftauchte, gibt man sich im Ferrari-Team nach dem ersten Trainingstag in Istanbul zuversichtlich

Für das Ferrari-Team endete das 2. Freie Training zum Großen Preis der Türkei am Freitag in der zweiten Hälfte der Zeiten-Tabelle. Felipe Massa war mit 0,575 Sekunden Rückstand auf Position elf der schnellste "Rote", Teamkollege Kimi Räikkönen wurde mit 0,679 Sekunden Abstand auf Rang 15 geführt.

"Der Asphalt war heute sehr staubig, dies konnte man anhand der Vielzahl von Abflügen neben den Kurs sehen", so Massa. "Wir konzentrierten uns darauf, das beste Setup für das Rennen am Sonntag zu finden, und es ist schwierig zu sagen, wo wir uns im Vergleich zum Rest befinden. Hinzu kommt, dass alle in Bezug auf die Leistung sehr eng beisammen liegen, ich denke also, dass wir bis morgen früh warten müssen, um eine Ahnung zu haben."

"Der härtere Reifen bietet nur wenig Haftung, so wie wir dies erwartet hatten, während der weichere an beträchtlicher Abnutzung zu leiden scheint, selbst wenn sich die Situation ändern könnte, wenn sich die Strecke weiter entwickelt. Die neuen Aerodynamik-Elemente, die wir hier dabei haben, sind definitiv keine Sekunde wert, aber sie sind eine kleine Hilfe, die unsere Leistung verbessern, wenn wir sie alle zusammen nehmen."

"Auf dieser Strecke verändern sich die Bedingungen sehr schnell, es ist aus diesem Grund schwierig, die Leistung der verschiedenen Autos auf Basis der heutigen Ergebnisse zu beurteilen", so Räikkönen.

"Die Strecke ist sehr schmutzig und das Auto schien sich etwas seltsam verhalten zu haben, nachdem wir ein paar Veränderungen am Setup vorgenommen haben. Bei meinem letzten Versuch im 2. Freien Training war dann aber wieder alles normal. Es gibt am Auto noch etwas Arbeit zu erledigen, aber ich bin zuversichtlich. Ich denke, dass wir die richtigen Lösungen finden werden, um morgen und am Sonntag konkurrenzfähig zu sein."

"Die heutigen Ergebnisse sind sogar noch schwieriger zu interpretieren als gewöhnlich an einem Freitag", so Teamchef Stefano Domenicali. "Abgesehen von den üblichen Unbekannten im Hinblick auf die Benzin-Mengen und die Verwendung der Reifen, spielen auch die Streckenbedingungen eine Rolle, da sie sich während den beiden Einheiten deutlich verändern."

"Mit der heute erledigten Arbeit sind wir ganz glücklich, auch wenn wir unsere Benzin-Mengen in Betracht ziehen. In Bezug auf das Verhalten des Autos gibt es noch Arbeit zu erledigen, um dieses zu verbessern. Alles in allem denke ich jedoch, dass wir in die richtige Richtung arbeiten."

"Dies war heute aufgrund der Streckenbedingungen ein ziemlich komplizierter Tag", so Chefingenieur Chris Dyer. "Es war staubig und auch der Wind spielte eine Rolle. Wir arbeiteten uns ohne das kleinste Problem durch unser Programm, konzentrierten uns auf die Reifen-Wahl für das Rennen, fanden das beste Setup für das Auto und bewerteten neue Aerodynamik-Lösungen, die heute ihr Debüt auf der Strecke gaben."

"Beide Mischungen, die Bridgestone hier mitgebracht hat, scheinen in Bezug auf die Haftung ziemlich kritisch zu sein, zumindest auf Basis dessen, was wir heute sehen konnten. Aber wir wissen, dass sich die Situation ein wenig verbessern wird, wenn auf der Strecke Gummi liegt. Alles in allem sind wir ganz zufrieden mit dem, was wir heute gesehen haben. Ich denke, dass wir hier in der Türkei erneut in der Lage sein werden, den Fortschritt zu bestätigen, den wir in Spanien und Monaco gesehen haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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