Robert Kubica freute sich, dass er wieder einmal in Q3 fahren konnte

Formel 1 2009

— 06.06.2009

BMW Sauber F1 Team nach Steigerung erleichtert

Robert Kubica schaffte den Sprung in das Top-10-Qualifying, Nick Heidfeld scheiterte daran knapp: Im BMW Sauber F1 Team geht es wieder aufwärts

Das BMW Sauber F1 Team zeigte im Qualifying zum Großen Preis der Türkei in Istanbul eine Leistungssteigerung. Die Startplätze zehn und elf für Robert Kubica und Nick Heidfeld sind kein Grund zum Jubeln, aber ein motivierender Trend in die richtige Richtung.

"Startplatz zehn ist definitiv schon mal besser als Startplatz 18 in Monaco, aber wir sind immer noch zu weit weg von den Top-Autos", so Robert Kubica. "Die Strecke hier in Istanbul liegt unserem Auto deutlich besser als der Kurs in Monaco. Trotzdem werden wir morgen sehr zu kämpfen haben. Obwohl in der Rundenzeit gar keine Welten zwischen uns und der Spitze liegen, sind aber eine Menge Autos dazwischen. Es wird schwierig."

Nick Heidfeld verpasste den Einzug in das Q3 nur knapp. "Ich habe gemischte Gefühle nach dem heutigen Qualifying. Auf der einen Seite ist es sehr ärgerlich, so knapp das Top-Ten-Qualifying verpasst zu haben, aber auf der anderen Seite bin ich froh über den Fortschritt, den wir gemacht haben", so der Mönchengladbacher.

"Das Auto war schnell genug für Q3. Ich war vor meinem letzten Outing in Q2 Siebter und blieb dann im letzten Sektor meiner Einführungsrunde im Verkehr stecken, erklärte er. "Bei den Reifen, die wir 2009 haben, reicht so eine Störung, damit sie nicht mehr richtig aufzuwärmen sind und die schnelle Runde ruiniert ist. Unser neues Aerodynamik-Paket mit dem Doppel-Diffusor ist ganz klar ein Schritt nach vorn. Nicht nur im Vergleich zu Monaco, sondern auch im Vergleich zu Barcelona, wo ich von Startplatz 13 aus zwei Punkte holen konnte."

Die Erleichterung war auch bei BMW Motorsport Direktor Mario Theissen zu spüren. "Wir haben heute im Qualifying eine solide Leistung gezeigt. Unser Ziel war es natürlich, beide Autos in den dritten Durchgang zu bringen, was nicht ganz geklappt hat", erklärte er. "Auch heute lag das Feld extrem eng beisammen."

"Nick hat Q3 um gerade einmal fünf Hundertstelsekunden verpasst", fuhr er fort. "Robert ist auf Position zehn gelandet. Was das wert ist, werden wir anhand der Strategie der Konkurrenz sehen. Erfreulich ist, dass der Rückstand im Q2, in dem alle unter gleichen Bedingungen fahren, lediglich vier Zehntelsekunden betrug. Das beweist, dass das neue Aero-Paket Wirkung zeigt."

Willy Rampf, Head of Engineering, erklärte: "Das heutige Ergebnis bestätigt, dass wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben, aber um wirklich ganz vorne mitkämpfen zu können, müssen in den nächsten Rennen weitere Verbesserungen in der gleichen Größenordnung kommen. Der gestrige Tag hat es uns ermöglicht, eine Basisabstimmung für das neue Aerodynamikpaket zu finden. Diese Arbeit war auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Autos wichtig. Für Robert und Nick wird es sicher nicht einfach, im Rennen in die Punkte zu fahren."

Fotoquelle: xpb.cc

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