Kimi Räikkönen fühlte sich mit mehr Benzin an Bord nicht mehr ganz so wohl

Formel 1 2009

— 06.06.2009

Ferrari: Das Potenzial nicht genutzt

Nachdem es im ersten und im zweiten Qualifying-Durchgang für Ferrari noch gut lief, ging im entscheidenden Durchgang die Leistung plötzlich verloren

In der Qualifikation zum Großen Preis der Türkei lief es für das Ferrari-Team nicht ganz so gut wie erwartet. Am Ende belegten Kimi Räikkönen mit 0,499 Sekunden Abstand und Felipe Massa mit 0,542 Sekunden Rückstand die Positionen sechs und sieben.

"In der Qualifikation war das Auto besser ausbalanciert als im Freien Training", so Räikkönen. "Mit weniger Benzin an Bord waren wir heute jedoch etwas langsamer als die Besten. Das gesamte Wochenende über kämpften wir ein wenig damit, die Reifen auf der ersten Runde optimal zum Arbeiten zu bekommen."

"Mit Sicherheit wird es nicht einfach werden, von der schmutzigen Seite der Strecke zu starten, besonders auf einer Strecke wie dieser, die kaum für Rennen verwendet wird. Dies bedeutet, dass die Strecke abseits der Ideallinie wenig Haftung bietet. Wir haben kürzlich Fortschritte erzielt, aber auch die Anderen haben dies getan, was immer der Fall ist."

"Mit wenig Benzin an Bord war das Auto gut ausbalanciert und verfügte über ordentlich Haftung", so Massa. "Als wir erst einmal die Menge an Benzin für das Rennen an Bord hatten, wurde die Situation schlechter und wir litten an Übersteuern, hauptsächlich auf den weicheren Reifen."

"Um ehrlich zu sein, ich hatte erwartet, dass ich in der Startaufstellung weiter vorn stehe, besonders da wir im ersten und im zweiten Qualifying-Teil ziemlich konkurrenzfähig waren. Von der siebten Position startend wird es schwierig, einen Platz an der Spitze anzustreben, wir müssen aus diesem Grund realistisch sein. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass dies ein langes Rennen wird und alles passieren kann. Wie gewöhnlich werde ich mein Bestes geben."

"Es war ein sehr enges Qualifying, besonders an der Spitze der Zeiten-Tabelle", so Chefingenieur Chris Dyer. "Die Autos waren den gesamten Tag über problemfrei unterwegs. Die größten Probleme betrafen die Reifen-Wahl. Schlussendlich entschieden wir uns für die weichere Mischung. Und alles in allem glauben wir, dass dies die richtige Wahl war, selbst wenn der Unterschied in Bezug auf die Leistung zwischen den beiden auf der ersten gezeiteten Runde nicht so groß war wie in anderen Fällen."

"Dies war ein ordentliches Qualifying, selbst wenn es nicht ganz unseren Erwartungen gerecht wurde", so Teamchef Stefano Domenicali. "Auf Basis dessen, was wir im Verlauf des Tages gesehen haben, können wir sagen, dass wir nicht das Maximum aus dem uns zur Verfügung stehenden Potenzial gemacht haben, vor allem im dritten Qualifying-Durchgang. Wir können gleichzeitig ein sehr hartes und offenes Rennen erwarten. Wir haben eine gute Strategie und werden versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen."

Fotoquelle: xpb.cc

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