Die Fahrer wurden auf die Standpunkte der Teamvereinigung eingeschworen

Formel 1 2009

— 07.06.2009

Fahrer schlagen sich auf die Seite der FOTA

Cleverer Schachzug der FOTA: Die Teamvereinigung schwor ihre Fahrer in einem Meeting in Istanbul auf ihre Standpunkte ein

Der groe Streit um die Zukunft der Formel 1 fand bisher ohne jede Beteiligung der Fahrer statt, doch das ist seit heute Morgen anders. Denn die Teamvereinigung FOTA kam auf die clevere Idee, die in der ffentlichkeit stehenden und fr die Zuschauer greifbaren Stars zu einem Meeting ins Toyota-Motorhome einzuladen und sie auf ihre Standpunkte einzuschwren.

Nach dem Meeting wollte niemand reden, nur Jarno Trulli, einer der Direktoren der Fahrergewerkschaft GPDA, stellte sich den Journalisten: "Alle Fahrer haben das gleiche Gefhl", sagte er. "Wir werden der FOTA folgen und respektieren die Arbeit, die sie hinsichtlich der knftigen Regeln und der Fhrung der Formel 1 leisten." Anwesend waren brigens 16 Piloten. Williams und Force India waren wegen ihrer Suspendierung nicht eingeladen.

"Wir wurden heute zum Gesprch gebeten, damit man uns informieren konnte, denn die Regeln sind nicht klar", erklrte Trulli. "Wir halten die Regeln, wie sie jetzt stehen, nicht fr adquat. Wir teilen die Meinung der FOTA. Mosley muss verstehen, dass einige Dinge nicht passieren knnen. Die Regeln fr 2010 sind nicht gut, denn die Formel 1 muss die Knigsklasse des Motorsports bleiben - mit der besten Technologie und mit den Herstellern."

Interessanterweise sprach sich der Italiener auch unerwartet offen gegen die neuen Teams aus, die sich um einen Formel-1-Startplatz bewerben: "Man kann nicht versuchen, neue Teams in die Formel 1 zu bringen, die keine Ahnung davon haben, wie es ist, mit solchen Autos zu fahren, auf so hohem Niveau", sagte Trulli und schickte eine sehr deutliche Ansage hinterher: "Mit den Regeln, so wie sie jetzt sind, sind wir weg."

Nun ist er gespannt auf den 12. Juni, der von vielen als Stichtag betrachtet wird: "Wir mssen einmal abwarten, denn die FOTA wnscht sich eine Einigung mit der FIA." Sollte es jedoch zu einer Alternativserie kommen, "dann wissen wir Fahrer sehr genau, auf welcher Seite wir stehen mssen. Ich glaube, dass sich in den nchsten paar Wochen etwas bewegen muss, ansonsten wird es zur Trennung kommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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