Lewis Hamilton konnte sich der Überrundung gerade so eben entziehen

Formel 1 2009

— 07.06.2009

McLaren-Mercedes mit der zu erwartenden Schlappe

Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen fuhren beide ein starkes Rennen, doch Punkte waren in Istanbul ein Ding der Unmöglichkeit

Das McLaren-Mercedes-Team erlebte einen enttäuschenden Großen Preis der Türkei. Beide Piloten kamen nicht in die Punkte, Lewis Hamilton konnte sich auf Position 13 der Überrundung gerade soeben entziehen und sah die Zielflagge vor Teamkollege Heikki Kovalainen.

"Dies war ein etwas wenig ereignisreiches Rennen, aber ich habe den heutigen Nachmittag trotzdem genossen", so Hamilton. "Ich war zum Start sehr schwer, machte jedoch Druck und Druck. Dies ist der Grund, warum ich lächeln kann, denn ich denke, dass ich mit meinem vollen Potenzial gefahren bin."

"Das wichtigste ist, dass wir unseren Kopf aufrecht halten und weiterhin Druck machen. Ich sehe meine Rolle von nun an darin, dem Team dabei zu helfen, die Probleme mit dem diesjährigen Auto in den Griff zu bekommen, und das nächstjährige Auto so gut wie möglich zu gestalten. Wenn das Team mir ein Auto gibt, mit dem man gewinnen kann, dann werde ich gewinnen."

"Nun blicken wir nach Silverstone. Ich wünsche Jenson wirklich alles Gute, er hat heute fantastische Arbeit geleistet. Ich persönlich hoffe, dass ich von meinem Heimrennen mit einem großartigen Gefühl für mein Heimpublikum abreisen kann. Ich hoffe, dass sie nicht aufgeben, mich zu unterstützen."

"Dies war für alle im Team ein Charakter-bildendes Rennen", so Kovalainen. "Am Start des Rennens habe ich wirklich das Maximum aus dem Auto geholt, und darüber bin ich froh. Ich musste auch mit Rubens kämpfen - es war großartig, hart und fair ein Rennen zu fahren, und es war sehr befriedigend, ein schnelleres Auto hinter mir zu halten. Dabei verwendeten wir gute altmodische Renntaktiken und auch unser KERS."

"Im letzten Abschnitt des Rennens entschieden sich die Ingenieure, die Drehzahl zu reduzieren, um meinen Motor zu schützen. Wir müssen dennoch realistisch bleiben, wir sind 14. geworden und wissen alle, dass wir besser abschneiden können. Wir hatten in der Vergangenheit ein paar großartige Tage, und wir werden weiterhin Druck machen, um in der Zukunft ein paar großartige Tage zu genießen."

"Unter extrem frustrierenden Umständen haben sowohl Lewis als auch Heikki heute Nachmittag eine sehr beeindruckende Leistung gezeigt", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Sie beide haben während dem Rennen alles gegeben, und wir sind für ihre herausragenden Anstrengungen sehr dankbar."

"Es ist natürlich sehr frustrierend, dass zwei solch starke Fahrten in Bezug auf die WM-Punkte unbelohnt geblieben sind. Aber Fakt ist, dass unsere Autos einfach nicht so schnell sind, wie wir dies gern haben würden. Wir kehren aus diesem Grund nun nach Woking zurück und werden hart arbeiten, um die Defizite zu finden, aber es gibt keine Magie, um sie aus der Welt zu schaffen."

"Stattdessen wird die Lösung mit harter Arbeit gefunden. Und eine Sache, vor der das Team keine Angst hat, ist harte Arbeit. Man muss nicht erwähnen, dass ich auch darüber extrem dankbar bin."

"Aber um auf das Thema des heutigen Rennens zurückzukommen, die Tatsache, dass Rubens in einem extrem konkurrenzfähigen Auto nicht in der Lage war, irgendetwas aus diesem Nachmittag zu machen, als er erst einmal den Start vermasselt hatte, zeigt ganz deutlich, dass in den modernen Tagen der Formel 1 es mehr oder weniger unmöglich ist, von hinten im Feld Fortschritte zu machen, da alles so eng umkämpft ist. Das könnte frustrierend sein, aber das ist nichtsdestotrotz die Wahrheit."

"Wir wussten, dass dieser Typ Strecke für uns schwierig werden würde", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Wohingegen das Auto im dritten Sektor mit der langen Gerade und den engen Kurven in Ordnung war, wir so schnell waren wie alle anderen, kämpften wir auf den schnellen Teilen dieser Rennstrecke massiv. Wir müssen fundamentale Verbesserungen vornehmen, und jeder im Team ist sich dessen bewusst. Danke an Lewis und Heikki, die beide fehlerfreie Rennen fuhren und das Maximum aus ihren Autos geholt haben."

"Das Brawn-Auto und Jenson Button sind in ihrer eigenen Liga - also kann keiner ihrer Konkurrenten im Moment zufrieden sein, wir am wenigsten. Gratulation zum sechsten Sieg von Jenson im siebten Rennen der Saison. Und ein großes Dankeschön an unsere Motoren-Jungs, die bisher perfekte Arbeit geleistet haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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