Jarno Trulli und Timo Glock sahen sich auf der Strecke nur selten

Formel 1 2009

— 07.06.2009

Toyota zurück mit alter Stärke

Jarno Trulli fuhr konstant an der erweiterten Spitze mit und belegte Platz vier, Timo Glock kämpfte sich noch tapfer von Rang 13 aus in die Punkte

Als wären die Rennen in Barcelona und Monaco nur ein böser Traum gewesen: Jarno Trulli fuhr in Istanbul auf einen starken vierten Rang und Timo Glock kämpfte sich mit guter Strategie und energischem Einsatz bis auf Rang acht nach vorn und wurde mit einem Punkte belohnt. In der Konstrukteurswertung konnte Toyota damit Rang drei absichern.

"Ich freue mich über das Ergebnis", so Trulli. "Wir haben hart gearbeitet, um die Leistung wiederzufinden. Es ist schön, wieder um das Podest kämpfen zu können. Das Team verdient viel Lob für die Verbesserungen an diesem Wochenende, auch die Ingenieure, die unsere Starts verbessert haben. Mein Start war unglaublich, ich konnte zwei Ränge in der ersten Kurve gutmachen. Aber ich hatte in der ersten Runde Probleme mit blockierenden Bremsen und fiel daher wieder auf Rang vier zurück."

"Danach kam ich in einen guten Rhythmus und kämpfte mit Nico Rosberg", fuhr er fort. "Beim ersten Stopp kam er an mir vorbei, aber ich schnappte ihn mir bei den zweiten Stopps wieder. Gegen Ende war ich richtig konkurrenzfähig, denn es lag mehr Gummi auf der Bahn. Es machte Spaß, an der Spitze mitzufahren. Ich begann das Wochenende gut und fand schnell ein gutes Setup. Ich bin sehr froh, dass wir wieder auf einem leistungsfähigen Niveau sind."

Auch bei Glock überwog die Freude. "Es war nicht einfach, von Rang 13 Punkte zu holen", begann er. "Beim Start hatte ich etwas Pech. Ich kam gut weg, wurde dann aber in der ersten Kurve von der Bahn gedrängt. Ich verlor einige Plätze, das Endergebnis hätte also noch besser ausfallen können. Letztlich bin ich mit dem Punkt aber zufrieden, denn das Auto war genau richtig."

"Es ist in der Formel 1 schwierig, Positionen gutzumachen, aber unsere Strategie war richtig, die Boxenstopps toll und das Setup passte - ein Danke dafür an das gesamte Team", fuhr er fort. "Unser Ziel vor dem Rennen war es, in die Punkte zu kommen. Ich bin zufrieden, dass wir das geschafft haben. Ich erwarte beim nächsten Rennen aber noch mehr."

Erleichterung herrschte auch bei Teamchef Tadashi Yamashina. "Es ist sehr befriedigend, beide Fahrer hier in den Punkten zu haben", erklärte er. "Wir sind wieder vorn dabei, da wollen wir auch bei jedem Rennen sein. Nach dem Qualifying war das das bestmögliche Ergebnis. Aber wir wollen wieder auf das Podest. Daher werden wir trotz der klaren Verbesserung weiter hart arbeiten."

"Ein Abstand zwischen uns und den Top-Teams ist noch vorhanden, diesen wollen wir schon für das nächste Rennen verkleinern", fuhr er fort. "Ich blicke optimistisch auf den Großbritannien-Grand-Prix. Wir glauben, dass die Strecke in Silverstone unserem Auto liegen sollte. Wir wollen daher ein noch besseres Ergebnis einfahren."

Fotoquelle: xpb.cc

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