Sebastian Vettel und Mark Webber bei der Champagner-Dusche

Formel 1 2009

— 07.06.2009

Jubel bei Red Bull Racing über starke Team-Leistung

Während Sebastian Vettel enttäuscht ist, dass er es nicht auf den zweiten Rang geschafft hat, jubelt man bei Red Bull Racing über eine fette Punkte-Ausbeute

Aus der Sicht von Red Bull Racing war es in Istanbul ein erfolgreicher Nachmittag, schließlich holte das Team mehr Punkte als Brawn, weil Jenson Button zwar siegte, Teamkollege Rubens Barrichello jedoch die Zielflagge nicht sah. Aus Sicht der Fahrerweltmeisterschaft war die Platzierung der Fahrer jedoch unglücklich, denn am Ende hatte Mark Webber als Zweiter die Nase vor Sebastian Vettel.

"Ein gutes Rennen", freute sich Webber. "Ich wusste, dass ich mich im ersten Abschnitt des Rennens so lange wie möglich reinhängen muss. Das funktionierte ziemlich gut, und ich schaffte es, eine Runde länger zu fahren und Benzin zu sparen, was mir dabei half, etwas Zeit gutzumachen. Ich kannte Sebastians Strategie, und dass ich knapp davor stand, auf das Podium zu kommen."

"Sowohl Sebastian als auch ich wussten, dass der erste Platz verloren ist, und dass wir hinter Jenson ins Ziel kommen würden, er war auf einem anderen Planeten! Der zweite Abschnitt des Rennens aus diesem Grund entscheidend, ich musste wirklich hart Druck machen."

"Wenn du dich auf einer anderen Strategie befindest, dann ist der andere Kerl bis nach den Boxenstopps fast unsichtbar, aber es lief für mich ganz gut, und mein Ingenieur informierte mich ständig darüber, was passiert. Im mittleren Abschnitt gab ich ausreichend, um in der Lage zu sein, bei den Boxenstopps an Sebastian vorbei zu gehen. Am Ende reduzierten wir die Drehzahl des Motors und brachten das Auto ins Ziel."

"Der Start funktionierte ganz gut", so Vettel. "Ich lag vorn, aber dann verlor ich das Auto beinahe in den Kurven neun und zehn der ersten Runde. Das war mein Fehler. Es war dort extrem schwierig, und mir passierte beinahe dasselbe in der zweiten Runde. Es war extrem schwierig, aber ich denke, dass es auch ohne diese Situation keinen großen Unterschied ausgemacht hätte, da Jenson heute zu schnell war."

"Danach dachte ich, dass die Strategie vielleicht in einen Zwei-Boxenstopp-Plan geändert werden könnte, aber das war nicht der Fall. Ich hing hinter Jenson fest, der auf dem zweiten Abschnitt des Rennens schwerer war, und dies erlaubte es Mark, nach vorn zu kommen. Nichtsdestotrotz ist dies für das Team ein gutes Ergebnis, und ich denke, dass wir mit dem zweiten und dem dritten Rang zufrieden sein können."

"Dies ist heute ein gutes Ergebnis für das Team", so Teamchef Christian Horner. "Die Plätze zwei und drei bescheren uns mehr Punkte für die Konstrukteursmeisterschaft. Mark fuhr heute ein sehr starkes Rennen, leistete sich keinen einzigen Fehler und leistete gute Arbeit, um Zweiter zu werden. Unglücklicherweise erlaubte sich Sebastian einen kleinen Fehler, der es Jenson erlaubte, zu überholen, nachdem er einen guten Start hatte und in der ersten Runde in Führung ging."

"Unsere einzige Chance war es gewesen, auf eine Drei-Boxenstopp-Strategie zu gehen, um eine Chance gegen Jenson zu haben. Dafür entschieden wir uns auch. Wir verließen uns darauf, dass er Jenson im zweiten Rennabschnitt überholen würde, aber unglücklicherweise schaffte dies Sebastian heute nicht. Die Zeit, die er verlor, war der Unterschied zwischen dem zweiten und dem dritten Rang."

"Erneut gemischte Gefühle", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Es ist ein sehr gutes Team-Ergebnis, wir sind Zweiter und Dritter und haben 14 Punkte gesammelt - dies sind vier mehr, als Brawn heute geholt hat. Es war von Mark ein sehr starkes Rennen und ein gutes Rennen von Sebastian, aber Jenson war für uns einfach zu schnell. Er hat den Sieg verdient, er war schneller und hat gewonnen - mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Fotoquelle: xpb.cc

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