Schnell aber glücklos: Kazuki Nakajima zeigte am Bosporus eine starke Leistung

Formel 1 2009

— 08.06.2009

Nakajima: "Bin sehr enttäuscht"

Williams-Pilot Kazuki Nakajima und die böse Radmutter beim letzten Boxenstopp: "Da waren alle Punkteträume vorbei"

Williams überzeugte beim Auftritt in Istanbul endlich mal nicht nur im Freien Training mit einem guten Speed, sondern auch im Rennen lagen die beiden Boliden aus Grove in guter Position. Während Nico Rosberg als Fünfter immerhin vier Zähler einfahren konnte, hatte Teamkollege Kazuki Nakajima jedoch Pech. Der Japaner verlor bei seinem letzten Boxenstopp wertvolle Sekunden und fiel weit zurück.

"Ich bin sehr enttäuscht vom Ergebnis", gab Nakajima nach dem Rennen offen zu. "Bis zum zweiten Boxenstopp lief alles richtig gut. Ich hatte einen guten Start, konnte schnelle Runden fahren und lange die ganze Zeit auf Punktekurs. Ich war sogar vor Fernando Alonso und Kimi Räikkönen." Zweifellos zeigte der Japaner in der Türkei eine gute Leistung, doch sollte ihm das Glück nicht zur Seite stehen.

"Beim letzten Service klemmte vorne links die Radmutter. Das hat mich 19 Sekunden gekostet und damit waren alle Punkteträume vorbei", sagte Nakajima. "Ich bin dann Zwölfter geworden. Von dort war ich auch ins Rennen gegangen. Es hätte so viel besser laufen können, die ersten Punkte des Jahres waren locker drin. Als Sportsmann muss ich das nun wegstecken. Ich sollte dankbar sein, dass mir Williams ein solch gutes Auto hingestellt hat", sagte der wohlerzogene 24-Jährige.

"Ich bin zuversichtlich, denn der neue Frontflügel in Istanbul hat gut funktioniert und für Silverstone haben wir weitere Verbesserungen im Köcher", fasste Nakajima seine Aussichten zusammen. "Wir werden bei unserem Heimrennen ganz sicher ein schnelles Auto haben. Vielleicht werde ich dann nachträglich die Ernte von Istanbul einfahren können."

Fotoquelle: xpb.cc

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