Timo Glock und Toyota präsentierten sich in Istanbul in wesentlich besserer Form

Formel 1 2009

— 09.06.2009

Arai: "Noch besteht eine Lücke"

Bei Toyota freut man sich über das Ende der sportlichen Talfahrt und hofft auf weitere Verbesserungen in den kommenden Rennen

Noch in Monte Carlo rangierten die beiden Toyota-Piloten Jarno Trulli und Timo Glock kollektiv am Ende des Starterfeldes, in der Türkei präsentierte sich das japanisch-deutsche Team in wesentlich besserer Verfassung. Schon in den Freien Trainings deutete Toyota an, dass sich die jüngste Schlappe nicht wiederholen würde und konnte das sowohl in der Qualifikation als auch im Rennen mit ansprechenden Ergebnissen bestätigen. Mit neuen Fortschritten will man nun noch weiter nach vorne.

"Das Rennen in Monaco war eine sehr frustrierende Angelegenheit für uns", sagte Toyotas Technischer Koordinator Noritoshi Arai rückblickend. "Zur Aufarbeitung der Geschehnisse haben wir in der Fabrik viele unterschiedliche Komponenten und verschiedene Aspekte unseres Wagens genau unter die Lupe genommen" - die fehlenden Testfahrten hatten sich bei Toyota-Rennstall in Monte Carlo auf heftigste Weise bemerkbar gemacht.

Um vor dem Rennen in Istanbul auf der sicheren Seite zu sein, rückte der in Köln ansässige Rennstall zwei Tage lang zu Geradentests aus, um die Neuentwicklungen vorab zu erproben. Das sollte sich auszahlen. "Das Ergebnis dieser Tests war sehr ermutigend uns so haben wir das Podium ins Visier genommen", meinte Arai. "Unsere Qualifikationsleistung hat uns dann in unserem Eindruck bestärkt, dass wir die Schwierigkeiten von Monaco vollkommen hinter uns gelassen hatten."

Während Trulli einmal mehr seiner sprichwörtlichen Stärke auf eine schnelle Runde gerecht wurde und in die Top 10 vorstieß, musste sich Glock mit dem Einzug in Q2 und einem 13. Startplatz begnügen. Doch damit war das Ende der Fahnenstange für Toyota noch nicht erreicht, denn beide Fahrer konnten sich im Rennen noch einmal wesentlich steigern. Arai: "Aufgrund einer effektiven Boxenstrategie kam Jarno letztendlich als Vierter ins Ziel."

"Timo unterstrich mit der fünftschnellsten Rennrunde und einer Platzierung in den Punkten, dass beide Toyota-Autos wieder zu ihrer wahren Pace zurückgefunden haben", erläuterte der Japaner. "Noch besteht aber eine Lücke zwischen uns und den Siegerteams. Wir haben aber keineswegs die Richtung in unserem Streben nach Weiterentwicklung verloren", so Arai abschließend. "Beim britischen Grand Prix wollen wir den Abstand weiter verkürzen."

Fotoquelle: Toyota

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