Kimi Räikkönen hat deutlich bessere Ferrari-Resultate im Visier

Formel 1 2009

— 11.06.2009

Räikkönen glaubt an Ferrari-Aufschwung

Kimi Räikkönen hat trotz des mäßigen Istanbul-Auftritts die Hoffnung nicht aufgegeben: "Wir müssen einfach geduldig sein"

Als sich Ferrari beim Grand Prix in Monaco in der Spitzengruppe der Formel 1 zurückmeldete, war die Welt vieler Fans der Italiener endlich wieder in Ordnung. Doch die Scuderia erlebte nur zwei Wochen später einen herben Rückschlag. Beim Rennen in Istanbul fiel Ferrari wieder zurück, die Verbesserungen am F60 zeigten auf der vergleichsweise schnellen Bahn in der Türkei nicht die erhoffte Wirkung. "Wir hatten mehr erwartet. Es gibt keinen Grund, das zu verschweigen", sagte Kimi Räikkönen.

"Wir haben vorher schon gewußt, dass es im Vergleich zu Monaco deutlich komplizierter werden würde", so der Finne weiter, "aber nach dem guten Qualifying hatten wir dann doch nicht damit gerechnet, dass es so kompliziert wird." Wäre er beim Start besser weggekommen und hätte er sich beim Duell mit Fernando Alonso nicht den Frontflügel beschädigt, wären vielleicht Punkte möglich gewesen.

"Wir waren aber einfach nicht schnell genug", gab Räikkönen offen zu, "und zwar nicht nur im Vergleich zu Brawn und Red Bull, sondern auch gegenüber Williams und Toyota. Es lag vielleicht auch an den hohen Temperaturen." Auch wenn Hitze dem F60 anscheinend nicht sonderlich schmeckt, sollte man angesichts der Situation cool bleiben, fügte der Ex-Weltmeister an: "Das Team arbeitet weiterhin intensiv an Verbesserungen, damit wir die Lücke zur Spitze schließen können."

"Die Situation in langsamen Kurven ist schon deutlich besser geworden, leider haben wir jetzt aber Probleme in schnellen Ecken", so die Erklärung von Räikkönen. "Es gibt jetzt keinen Grund, aufzugeben. Wir müssen einfach geduldig sein. Wir haben das Potenzial für gute Ergebnisse, da bin ich sicher."

Fotoquelle: xpb.cc

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