David Coulthard war zu Saisonbeginn noch offizieller Ersatzfaher von Red Bull

Formel 1 2009

— 11.06.2009

Coulthard sieht Silverstone als "gutes Jagdrevier"

Red-Bull-Berater David Coulthard sieht beim kommenden Grand Prix in Großbritannien gute Chancen für sein Team: Eine Runde in Silverstone

Für David Coulthard hat Silverstone eine ganz besondere Bedeutung. Nicht nur, dass der ehemalige Red-Bull-Pilot und heutige Berater des Teams dort in seiner Karriere jeweils sein Heimspiel feiern durfte, sondern er fuhr dort auch zwei Mal zum Sieg. In diesem Jahr wird der Schotte nicht mehr selbst im Boliden sitzen, aber er sieht beste Chancen für seinen Nachfolger Sebastian Vettel und dessen Teamkollegen Mark Webber.

"Silverstone ein gutes Jagdrevier für Red Bull", so der Familienvater, der sich Ende vergangener Saison vom aktiven Rennsport verabschiedet hatte. "Wenn man bedenkt, dass sich Mark Webber im vergangenen Jahr auf Platz zwei qualifizieren konnte, dann muss man sagen, dass die Strecke dem Red Bull ganz besonders gut liegt. In diesem Jahr erst Recht, denn jetzt haben wir ein noch besseres Auto."

Silverstone ist eine klassiche Highspeed-Strecke. "Die erste Hälfte bis zur Club Corner ist ultraschnell", so Coulthard. "Die erste Kurve (Copse Corner) geht wahrscheinlich mit den aktuellen Boliden mit Vollgas, dann in Becketts schaltest du einen Gang zurück. Für die folgende Maggotts gehst du noch einen Gang herunter, bevor es dann auf die Hangar Straight geht, die deutlich bergab führt, was im Fernsehen so nicht zu sehen ist."

"Die nächste Kurve ist schnell, du nimmst sie im vierten Gang und dann kommst du zur Club Corner. Bis dorthin bist du mindestens immer im vierten Gang gefahren, warst nie langsamer als 160 oder 170 km/h", erklärte der Red-Bull-Berater. "Der Rest der Runde ist sehr langsam, die Kurven meist im zweiten Gang. Da brauchst du gute Traktion und dein Auto muss Richtungswechsel gut mitmachen. Die berühmte Woodcote Corner führt dich schließlich wieder auf die Start-Ziel-Gerade."

"Es ist ein toller Schauplatz für ein Formel-1-Rennen. Die Atmosphäre ist immer erstklassig, erst Recht, weil es wahrscheinlich der vorerst letzte Grand Prix dort ist", outete sich Coulthard einmal mehr als Silverstone-Fan. "In Monaco oder Montreal ist das Gefühl ganz anders. Es ist egal, dass man auf dem Land in Northamptonshire ist. Was zählt, sind die Strecke an sich und ein historischer Schauplatz."

Fotoquelle: xpb.cc

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