Ferrari, Red Bull und Toro Rosso wurden von Max Mosley zwangsverpflichtet

Formel 1 2009

— 12.06.2009

Ferrari droht: Wir nehmen nicht teil!

Ferrari wurde ebenso wie Red Bull und Toro Rosso zwangseingeschrieben: "Nehmen nicht teil, wenn Bedingungen nicht erfüllt werden"

Max Mosley hat genau das getan, was Ferrari schon vor Tagen befürchtet hatte. Der Brite setzte die Scuderia auf die Nennliste der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 und ignorierte die Tatsache, dass deren Einschreibung an die Bedingungen der Teamvereinigung FOTA gebunden ist. "Die FIA kann uns nicht einfach auf die Liste schreiben", hatte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali vorab erklärt. Die FIA tat es doch - genauso bei Red Bull und Toro Rosso.

Grundlage ist wahrscheinlich, dass sich Ferrari 2005 bei Unterzeichnung eines neuen Abkommens mit der FIA und Rechteinhaber FOM bis 2012 in der Formel 1 verpflichtet hat. "Ferrari wird an der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 nicht teilnehmen, solange nicht die Bedingungen von der Einschreibung erfüllt sind", hieß es heute klar und deutlich in einer Mitteilung aus Maranello.

"Ferrari hat sich am 29. Mai nur unter Bedingungen für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 eingeschrieben. Diese Bedingungen sind bis heute nicht erfüllt", erklärte das Team. "Obwohl wir in einem Schreiben zuvor bereits darauf hingewiesen haben, hat uns die FIA dennoch als bedingungslosen Teilnehmer für 2010 auf die Liste gesetzt."

"Um alle Zweifel auszuräumen: Ferrari wird nicht unter jenem Regelwerk an der Formel 1 teilnehmen, welches die FIA verabschiedet hat und dabei die Ferrari-Rechte verletzt hat, die dem Team innerhalb einer Vereinbarung mit der FIA zugesichert wurden", stellte man noch einmal klar. Die Italiener stehen ganz und gar nicht alleine da. Die FOTA umfasst nach wie vor acht Teams, die gleichermaßen an der Durchsetzung ihrer Bedingungen arbeiten.

"Die Scuderia Toro Rosso möchte klarstellen, dass die Einschreibung an Bedingungen geknüpft ist, genau wie bei allen anderen FOTA-Teams. Toro Rosso ist voll auf der Linie der FOTA und unterstützt all deren Prinzipien", hieß es vom italienischen Privatteam. Auch Red Bull scheint nicht aus der Reihe der "Rebellenteams" ausgeschert zu sein. Bereits gestern hatte Teamchef Christian Horner auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' gesagt: "Wir sind nach wie vor Mitgleid der FOTA."

Fotoquelle: Ferrari

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