Bernie Ecclestone sieht seine Geldmaschine Formel 1 in Gefahr

Formel 1 2009

— 13.06.2009

Ecclestone: "Nicht mit Schmutz bewerfen"

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone betrachtet den Streit zwischen FIA und FOTA mit zunehmender Sorge: "Jetzt endlich Ruhe bewahren"

Whrend sich FIA und Teamvereinigung FOTA in den vergangenen Tagen einen erbitterten Krieg fhrten, war Bernie Ecclestone berraschend ruhig. Der Formel-1-Boss war einerseits gesundheitlich noch leicht angeschlagen, auf der anderen Seite zog er mit Sicherheit im Hintergrund heimlich, still und leise einige Fden.

Der britische Promoter hat Sorgen. Wenn FIA-Chef Max Mosley hart bleibt und die FOTA-Teams ihre Drohung wahr machen, dann knnte es zu einer Spaltung der Knigsklasse kommen. Ecclestone wre einer der groen Verlierer. "Ich kann nur alle Beteiligten auffordern, endlich aufzuhren, sich entweder in der ffentlichkeit oder hinter dem Rcken des jeweils anderen mit Schmutz zu bewerfen", sagte der Formel-1-Chef in der 'Times'.

Bis zum kommenden Freitag geht das heftige Tauziehen weiter - mindestens. Nachdem Mosley die Nennungen von Ferrari, Red Bull und Toro Rosso als fix akzeptiert hat und die andern fnf FOTA-Teams unter Vorbehalt angenommen wurden, folgt nun eine weitere Woche intensiver Diskussionen. Der FIA-Chef forderte Toyota, Renault, Brawn, McLaren-Mercedes und das BMW Sauber F1 Team auf, bis sptestens zum 19. Juni von ihren Bedingungen abzulassen.

Natrlich werden die FOTA-Teams kaum einen kompletten Rckzieher machen, denn mit dem aktuell gltigen Reglement fr 2010 knnen sie sich ebenso wenig anfreunden wie mit der Tatsache, dass es nach wie vor kein neues Concorde Agreement gibt. "Alle sollten jetzt mal etwas ruhig sein und die Sache sacken lassen", appellierte Ecclestone in der Hoffnung, dass sich in den kommenden Tagen eine Lsung finden lsst.

Fotoquelle: xpb.cc

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