Der GP2-Titel von 2008 war für Giorgio Pantano kein Schlüssel zur Formel 1

Formel 1 2009

— 13.06.2009

Pantano hofft auf Campos

Giorgio Pantano sieht in Campos eine Möglichkeit, in die Formel 1 wieder einzusteigen, er und das Team kennen sich bestens aus vergangenen GP2-Zeiten

Mit der Veröffentlichung der Nennliste der FIA hat auch Giorgio Pantano große Ohren bekommen. Bereits 2004 hat der Italiener versucht, sich bei Jordan vergeblich in der Formel 1 zu etablieren, stand dabei aber tief im Schatten von Nick Heidfeld und als die Sponsorengelder versiegten, musste der heute 30-Jährige mitten in der Saison seinen Hut nehmen. Sein Cockpit erbte damals ein gewisser Timo Glock.

2008 versuchte er durch den Gewinn des GP2-Titels ein weiteres Mal, die Tür zur Formel 1 aufzustoßen, nachdem alle bisherigen GP2-Meister mit Kusshand in der Königsklasse aufgenommen worden sind, doch das Interesse der Teams hielt sich im Winter allerdings in starken Grenzen. Jetzt wittert Pantano die nächste Chance: Campos

Mit dem in Spanien beheimateten Team hat der Italiener die GP2-Saison von 2007 bestritten und unterhält gute Beziehungen zum Teamchef Adrian Campos. Pantano hofft, bei einem Formel-1-Aufstieg des Teams von Campos berücksichtigt zu werden. "Ich habe eine gute Beziehung zu Adrian Campos, wir haben gemeinsam eine tolle Zeit in der GP2 erlebt", wird der Italiener von 'autosport.com' zitiert.

Pantano: Nur Formel 1 oder IndyCar kommen in Frage

"Jetzt haben wir von der FIA grünes Licht erhalten und ich freue mich für Campos und die Leute dort, weil sie wirklich wundervoll sind. Jetzt werden wir sehen, ob sich dadurch eine Chance für mich bietet." Für Pantano kommen als mögliche künftige Einsatzorte nur die Formel 1 und die amerikanische IndyCar in Frage. Zu Chip Ganassi, dem Teamchef eines dort führenden Top-Rennstalls unterhält Pantano ebenfalls Kontakte.

Sein für potenzielle Formel-1-Einsteiger hohes Alter von 30 Jahren schreckt den Ex-Jordan-Piloten nicht, er verweist auf Jenson Button, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen, die sich in seiner Altersklasse bewegen und noch längst nicht zum alten Eisen gehören.

"Ich denke, dass Campos einen guten Job erledigen wird. Sie haben Dallara, welche für sie die Autos bauen. Es ist gut, dass ein weiterer Rennsportfirma die Bühne betritt und die Jungs von Dallara sind die besten, die man haben kann. Wir müssen abwarten, was passiert, aber ich denke nicht, dass ich allzu lange werde warten müssen, um herauszufinden, was für mich dabei herausspringt", hofft Pantano, doch noch in der Königsklasse anzukommen.

Fotoquelle: xpb.cc

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