Ricardo Patrese hofft auf die Vernünft in den heißgelaufenen Köpfen

Formel 1 2009

— 13.06.2009

Patrese: "Es ist verrückt"

"Verrückt" - mit diesen passenden Worten beschrieb der ehemalige Grand-Prix-Star Ricardo Patrese die politischen Streitereien zwischen FIA und FOTA

Politik und Krieg gab es in der Formel 1 schon immer, aber selten zuvor stand die Zukunft der Königsklasse dem Abgrund so nahe, wie in den heutigen Tagen. Ricardo Patrese kann darüber nur den Kopf schütteln. Der Italiener war vor Rubens Barrichello der Rekordhalter der meisten bestrittenen Grand Prix und konnte insgesamt sechs Siege für sich verbuchen.

"Es ist verrückt", kommentiert der ehemalige Formel-1-Pilot gegenüber 'welt.de' das gegenwärtige Tagesgeschehen, wo sich alles nur um Politik dreht und der Sport in den Hintergrund gerückt ist. "Alle Leute sind sich im Klaren, dass eine Katastrophe droht, aber niemand unternimmt etwas gegen diese Entwicklung."

Wie viele Fans kann sich der Formel-1-Vizeweltmeister von 1992 weder eine Formel 1 ohne Hersteller und einer von den Konzernen geführten "Piratenserie" vorstellen und hofft, dass sich FIA und FOTA noch am Riemen reißen. Angesichts einer Weltwirtschaftskrise, abspringenden Sponsoren und zurückgehenden Besucherzahlen an den Rennstrecken wäre eine Spaltung der Serie besonders fatal, zumal es noch das Negativbeispiel CART aus den USA gibt.

Fotoquelle: Honda

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