Williams: Auf dem ehemaligen Silverstone-Flugfeld zum Höhenflug

Formel 1 2009

— 16.06.2009

Williams in Silverstone: Die Piloten voller Zuversicht

Nach Ansicht von Nico Rosberg und Kazuki Nakajima sollte Silverstone dem Williams FW31 gut liegen: Eine der wenigen echten "Fahrerstrecken"

Williams mchte es in Silverstone allen zeigen. Beim vorerst letzten Auftritt der Formel 1 auf den traditionsreichen Kurs will sich die Mannschaft von Frank Williams vorne zeigen - immerhin ist es das Heimspiel. "Silverstone ist eine tolle Strecke, eine der wenigen verbliebenen Pisten, die eine groe Herausforderung fr uns Fahrer sind", freute sich Nico Rosberg auf den anstehenden Grand Prix. "Das Layout hat sich zwar etwas verndert, aber hauptschlich besteht die Strecke immer noch aus schnellen Kurven."

Die Besonderheiten des britischen Kurses machen Rosberg Hoffnung auf ein gutes Ergebnis. "Unser Auto funktioniert auf solchen Strecken in diesem Jahr am besten. Ich gehe also optimistischer an das Rennen in Silverstone als zuletzt bei anderen Grands Prix", so der gebrtige Wiesbadener. "Whrend man beim Setup natrlich die schnellen Kurven in Betracht zieht, sollte man auch die langsamen Ecken aus dem letzten Sektor im Hinterkopf haben."

"Wir mssen zusehen, dass wir eine mglichst gute Fahrzeugbalance hinbekommen. Nur dann knnen wir auch auf konkurrenzfhige Zeiten hoffen", beschrieb Rosberg weiter. "berholen ist in Silverstone nicht ganz einfach, daher wird das Qualifying wieder enorm wichtig." Genau dort lag in den vergangenen Wochen mehrfach das Problem von Williams. Man konnte die Spitzenzeiten aus den Freien Trainings in der Zeitenjagd oft nicht toppen, whrend die anderen Teams deutlich zulegten.

"Auch wenn ich Deutscher bin, ist es natrlich auch fr mich eine ganz besondere Sache, mit einem britischen Auto vor den britischen Fans zu fahren", sagte der in Monaco aufgewachsene Weltmeistersohn. "Die Atmosphre ist immer beeindruckend und es kommen ganz sicher viele Leute aus unserer Fabrik zur Strecke. Die Leute haben groen Aufwand betrieben, daher wre es schn, wenn wir sie am Wochenende mit einem guten Ergebnis belohnen knnten."

Fr Teamkollege Kazuki Nakajima ist das Silverstone-Wochenende noch viel mehr ein Heimspiel. Der Japaner lebt seit langer Zeit in Grobritannien. "Silverstone ist eine der lteren Strecken, die sich ihren Charakter bewahren konnte. Daher ist der Kurs eine der letzten wirklichen Fahrerstrecken. Fr Piloten und Autos ist es eine groe Herausforderung, aber in allererster Linie auch fr die Reifen. In den schnellen Kurven werden die Pneus heftig belastet, also mssen wir vorsichtig sein."

"Auch auf das Wetter muss man achten", sagte Grobritannien-Fachmann Nakajima. "Wir alle wissen, dass der britische Sommer sehr wechselhaft sein kann, es kann also alles passieren. Auerdem weht ber der Silverstone-Strecke oft ein krftiger Wind. Auch das mssen wir bei unserer Setup-Suche mit einbeziehen." Auch im vergangenen Jahr brachte der Grand Prix von Grobritannien viel Spektakel durch Regenflle. Allein sieben Piloten schieden durch Dreher im Rennen aus.

"Ich mag Silverstone", so Nakajima. "Ich lebe seit einigen Jahren in Oxford, daher ist der britische Grand Prix gemeinsam mit jenem in Japan mein Heimrennen. Die Briten lieben die Formel 1 und machen das Wochenende zu einer groen Party. Es sollte also etwas mehr los sein als zuletzt in der Trkei. Williams hat viele gute Erinnerungen an Silverstone. 1979 wurde dort der erste Sieg gefeiert und auch der 100. Erfolg fand auf der Strecke statt. Fr unser Team wird es ein besonderes Rennwochenende."

Fotoquelle: Williams

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