Mark Webber hofft, dass es im Budgetstreit noch zu einer Lösung kommen wird

Formel 1 2009

— 16.06.2009

Webber hält das Budgetlimit für zu niedrig

Red-Bull-Pilot Mark Webber hat sich gegen das von der FIA angedachte Budgetlimit ausgesprochen - Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung

Mark Webber hofft nach wie vor, dass es im Streit zwischen den Formel-1-Teams und der FIA zu einer einvernehmlichen Lösung kommt. Die Tatsache, dass der Streit um das künftige Reglement der Königsklasse des Motorsports aber nun schon so lange andauert und die Nachrichten dominiert, stört den Red-Bull-Piloten gewaltig.

"Am Freitag endet die nächste Frist in diesem politischen Streit und die Zeitungen werden voll sein mit diesem Quatsch. Dabei sollte es um Button und die Fahrer gehen, die am britischen Grand Prix teilnehmen. Es ist wirklich schade, dass wir nun schon zum zweiten Mal hintereinander nach Silverstone kommen und uns nicht auf diese großartige Strecke und dieses tolle Rennen konzentrieren können", so Webber in seiner 'BBC'-Kolumne.

Webber bedauert es, dass es im Streit um die von der FIA angedachten Budgetobergrenze so weit gekommen ist und sich die Teams so klar gegenüber dem Weltverband positioniert haben. Der Australier hat aber Verständnis für den Standpunkt der Teams: "Wir sind nun an einem Punkt, an dem 80 Millionen Pfund (umgerechnet rund 94 Millionen Euro, Anm. d. Red.) für einen einzigen Fußballspieler bezahlt werden, aber man für 40 Millionen Pfund (rund 47 Millionen Euro) ein komplettes Formel-1-Team betreiben und um die Welt schicken soll. Aber wie soll das von einem Moment auf den anderen gehen?"

"Das stiftet unglaublich viel Unruhe", fährt Webber fort. "Jeder möchte dem Sport helfen und ihn beschützen. Der ganze Aufwand der letzten Jahre würde entwertet und verwässert werden durch ein paar sehr radikale Ideen. Die Positionen, welche die großen Teams wie Ferrari und Toyota eingenommen haben, sind wirklich sehr vernünftig und gut. Hoffentlich gelangen sie zu einer guten Lösung."

Ferrari ist äußerst wichtig

Im Gegensatz zu dem einen oder anderen Funktionär ist Webber der Meinung, dass die Formel 1 auf Ferrari nicht verzichten könne: "Ferrari ist äußerst wichtig. Jeder will sie und McLaren schlagen. Das sind fantastische Teams und große Organisationen. Sie werden respektiert und wir wollen sie schlagen."

"Alle Fahrer teilen die selbe Ansicht. Wir wollen für die besten Teams und gegen die besten Fahrer antreten. Wenn das nicht in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft passiert, dann ist das halt so. Es wäre immer noch die prestigeträchtigste Meisterschaft", so Webber abschließend.

Fotoquelle: xpb.cc

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