Formel 1 2009

Formel 1 2009

— 19.06.2009

McLaren-Mercedes: Schlimmeres erwartet

Die "Silberpfeile" begannen in Silverstone zweigleisig -mit und ohne KERS -, zeigten sich angetan von der Balance der Autos, setzen aber nicht auf ein starkes Rennen

Schon in der Türkei lief für McLaren-Mercedes wenig zusammen. Da Silverstone ebenfalls sehr schnelle Kurven hat, die dem MP4-24 nicht liegen, und dank der Tatsache, dass die Konkurrenz massiv aufrüstet, man selbst aber nur kleiner Updates dabei hat, erwartet man eine durchaus noch größere Schmach - ausgerechnet in der McLaren-Heimat.

Doch so schlecht lief es am Freitag dann nicht. Lewis Hamilton kam auf Rang sieben, Heikki Kovalainen wurde am Nachmittag als Zwölfter gestoppt. "Es dauerte zunächst etwas, mich an das Auto zu gewöhnen. Es fühlt sich anders an als bei den bisherigen Rennen", so Hamilton. "Aber mit der Balance bin ich generell zufrieden, es dauert mit einem veränderten Wagen auf einer schnellen Piste eben etwas, bis man das Limit findet."

Auch nach dem Nachmittag hielt sich der Optimismus. "Es ist kein Geheimnis, dass wir in schnellen Bereich zu langsam sind", fuhr er fort. "Das Auto war heute aber nicht schlecht. Es ist aber schon klar, dass dies eines der besten Wochenenden in diesem Jahr für mich sein wird, denn die Fans sind bei meinem Heim-Grand-Prix einfach unglaublich."

"Wir wussten, dass dies eines der härteren Wochenenden für uns wird, weil uns der Grip fehlt. Aber die Balance war am Morgen gar nicht so schlecht", so Kovalainen. "Lewis fährt an diesem Wochenende ohne KERS, wir müssen nun die Balance der beiden Autos analysieren, um zu sehen, war wir am restlichen Wochenende machen werden."

Am Nachmittag war die Lage dann nur unwesentlich klarer. "Es ist schwer zu sagen, ob KERS ein Vorteil hier ist, aber ich spüre, dass ich einen Vorteil daraus ziehen kann", fuhr er fort. "Es geht an diesem Wochenende nur darum, das Auto weiterzuentwickeln. Das gesamte Team gibt Gas wie verrückt, wir verstehen unser Auto immer besser. Egal was passiert, wir werden an diesem Wochenende viel lernen."

"Wir wissen sehr genau, dass die Charakteristiken von Silverstone nicht unserem technischen Paket entgegenkommen, aber wir gehen das Wochenende aggressiv an und beide Fahrer fahren ein eigenes Programm, um die Veränderungen, die beiden an den Autos machen, besser zu verstehen," so Teamchef Martin Whitmarsh. "Wir werden dadurch viel lernen und sind zuversichtlich, dass sich das auszahlen wird."

"Wie erwartet wird es sicherlich nicht leicht werden. Wir haben es mit Lewis ohne KERS versucht, denn hier wird die erste Hälfte der Runde nicht gebremst. Da ein KERS aufzuladen, ist sehr schwierig. Das könnte hier sogar eine Hilfe sein - das wird man bei der Datenauswertung sehen. Aber insgesamt darf man keine bessere Performance als in der Türkei erwarten", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

"Der Kurs hat viele schnelle Kurven, das hilft unseren Autos nicht gerade zur Konkurrenzfähigkeit", fuhr er fort. "Wir brauchen dramatische Verbesserungen, um wieder in die Position zu kommen, in der wir fünf von zehn Britischen Grands Prix gewonnen haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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