Kimi Räikkönen erwartet ein schwieriges Wochenende in Silverstone

Formel 1 2009

— 19.06.2009

Ferrari tappt im Dunkeln

Ferrari weiß noch nicht genau, wo man im Konkurrenzvergleich steht, erwartet aber ein schwieriges Wochenende in Silverstone

Der erste Trainingstag brachte für Ferrari nur wenig Klarheit auf der Strecke. Nur am Vormittag schaffte Felipe Massa mit Rang sechs den Sprung in die Top-10, ansonsten blieben die Zeiten diskret. Am Nachmittag wurde Massa als 17. gestoppt, Kimi Räikkönen kam auf Rang 18. Wie genau man die ersten 180 Trainingsminuten beurteilen sollte, wusste man am Nachmittag noch nicht.

"Ich bin nicht sehr zufrieden, wie die beiden Trainings verliefen", so Massa. "Die Strecke war eher schmutzig, der Wind hatte auch Auswirkungen. Wir fanden nicht den richtigen Weg, um die Balance des Autos zu verbessern. Vor dem Qualifying wartet noch eine Menge Arbeit auf uns. Das realistische Ziel momentan ist wohl das Erreichen der besten Zehn."

Ganz so pessimistisch gab sich Räikkönen nicht. "Es ist schwer zu sagen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen", erklärte er. "Wenn man das Ergebnis anschaut, dann steht uns kein einfaches Wochenende bevor. Die Balance des Autos ist dabei nicht schlecht, aber wir scheinen nicht schnell genug zu sein."

"Die Reifen sind die gleichen wie in der Türkei, aber hier ist es natürlich viel kühler", beschrieb der Finne. "Die beiden Mischungen verhalten sich sehr unterschiedlich. Auf einem Longrun sind sie dann aber recht ähnlich. Der Wind weht hier sehr stark, aber das stört gar nicht so sehr, wie ich es erwartet hatte."

"Wir hatten an beiden Autos ein paar kleine Probleme", so Chefrenningenieur Chris Dyer. "Nichts besonders Ernstes, aber es reichte aus, um uns im Hinblick auf die Abarbeitung unseres Programms einzubremsen, das wir für die beiden Fahrer geplant hatten. Wir haben verschiedene neue Komponenten am F60 und nun werden wir das Verhalten des Autos analysieren müssen, und ein Wochenende bestmöglich angehen, das sicherlich nach einem schwierigen Wochenende aussieht."

Teamchef Stefano Domenicali ergänzte: "Es ist immer schwierig, die Ergebnisse eines Freien Trainings am Freitag zu interpretieren, da wir nicht wissen, an welchem Plan die anderen Teams arbeiten. Wir wussten, dass die Eigenschaften dieser Strecke nicht ideal zu unserem Auto passen würden. Und nun müssen wir versuchen, alle Daten dieser drei Stunden zu analysieren, um zu sehen, wie wir unsere Leistung verbessern können. Wir können ein schwieriges Wochenende erwarten, aber wir werden wie gewöhnlich unser Bestes geben, um ein gutes Ergebnis einzufahren."

Fotoquelle: xpb.cc

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