Lewis Hamilton muss beim Heimrennen eine bittere Pille schlucken

Formel 1 2009

— 20.06.2009

McLaren-Mercedes: "Das tut weh!"

Beim Heimrennen in Silverstone fährt McLaren-Mercedes erneut der Konkurrenz hinterher, und ausgerechnet Lewis Hamilton hatte im Qualifying Pech

Mit nur kleinen Veränderungen am Auto nach Silverstone gereist, war es keine Überraschung, dass McLaren-Mercedes auch beim Heimrennen der Konkurrenz hinterher fährt. Heikki Kovalainen belegte in der Qualifikation Position 13, Lokalmatador Lewis Hamilton erwischte es noch schlimmer, er wird lediglich von Position 19 aus ins Rennen gehen, nachdem er eines der Opfer der durch Adrian Sutils Unfall ausgelösten rote Flagge wurde.

"Das heutige Ergebnis ist für das Team natürlich enttäuschend", so Kovalainen. "Angesichts der Umstände bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe alles gegeben und hätte nicht schneller fahren können. Ich leistete mir keinerlei Fehler und war die ganze Zeit über am Limit. Es ist schade, dass Lewis seine Zeit wegen der roten Flagge in der ersten Einheit nicht verbessern konnte, denn ich bin mir sicher, dass er im zweiten Qualifying-Teil zu mir gestoßen wäre."

"Wir wussten, dass dieser Kurs nicht zu unserem Auto passen würde, und dass es schwierig werden würde, in den dritten Qualifying-Durchgang zu kommen. Die Balance war an diesem Nachmittag jedoch ganz in Ordnung. Wir arbeiten alle extrem hart, um das Problem mit dem fehlenden Abtrieb am Auto anzugehen."

"Die Jungs arbeiteten über Nacht hart, um eine Menge Veränderungen am Auto vorzunehmen, und wir arbeiteten wirklich gut zusammen, um während der Einheit am Morgen das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Die Arbeit hört hier jedoch nicht auf, und unser unmittelbares Ziel ist es, das Maximum aus unserer Strategie zu machen und das Rennen zu beenden."

"Dank der Verbesserungen, die wir über Nacht vorgenommen haben, fühlte sich das Auto in den schnellen Kurven besser an", so Hamilton. "Aber uns fehlt es immer noch an Abtrieb, um wirklich die besten Rundenzeiten zu fahren. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich in der Lage war, in den schnellen Ecken mit etwas mehr Entschlossenheit anzugreifen als gestern."

"In der Qualifikation habe ich heute mein Bestes gegeben. Ich habe so viel Druck wie möglich gemacht, aber unser Auto ist einfach zu langsam. Ich habe alles gegeben, und ich konnte nicht wirklich mehr aus dem Auto heraus holen."

"Ich machte auf meiner letzten Runde Druck, aber das war nicht Besonderes. Wir leben jedoch, um einen weiteren Tag zu kämpfen, und im Rennen kann morgen alles passieren. Wir werden weiter Druck machen und hoffentlich können wir allen Fans eine gute Show bieten."

"Großartig ist, dass ich in den vergangenen paar Tagen von den Fans hier eine unglaubliche Unterstützung genossen habe. Sie sind diejenigen, die mir wirklich helfen, um dies durchzustehen. Aus diesem Grund möchte ich mich bei allen herzlich bedanken."

"Während es nicht nach einem spektakulären Ergebnis klingen könnte, das morgige Rennen von Position 13 aus zu starten, denke ich, dass Heikki angesichts der Umstände mit seinen Anstrengungen zufrieden sein kann", so Whitmarsh. "Lewis hatte ein wenig Pech, dass seine letzte schnelle Runde durch Sutils Unfall abgekürzt wurde."

"Das heutige Ergebnis ist keine Überraschung, es zeigt jedoch, dass wir immer noch Arbeit zu erledigen haben, um die Schwächen des MP4-24 in schnellen Kurven zu beseitigen. Nichtsdestotrotz sind wir schon auf das morgige Rennen vollständig fokussiert und hoffnungsvoll, dass wir immer noch vor unseren vielen tausend leidenschaftlichen Fans ein starkes Ergebnis erzielen können, die uns morgen zujubeln werden."

"Es war klar, dass wir auf diesem Kurs mit seinen schnellen Kurven und unserem Abtriebsdefizit kaum über den zweiten Abschnitt des Qualifyings kommen würden", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Lewis fuhr gerade in seine letzte Qualifying-Runde, als Sutils Force India von der Strecke rutschte. Der Abbruch nahm Lewis die Chance, bestenfalls sechs oder sieben Plätze weiter vorne zu landen - mehr wäre leider auch für ihn nicht drin gewesen."

"Es tut weh, nicht ins Geschehen eingreifen zu können, uns allen genauso wie Lewis, der 21 seiner bisherigen 42 Grands Prix aus der ersten Startreihe in Angriff nahm. Hier fährt er morgen aus der letzten los, was zeigt, wieviel Arbeit wir noch vor uns haben, um neu zu unserer alten Form zurückzufinden. Aber wir werden und müssen das schaffen."

Fotoquelle: xpb.cc

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