Zumindest Kimi Räikkönen schaffte den Sprung in die Top 10

Formel 1 2009

— 20.06.2009

Enttäuschte Gesichter bei Ferrari

Im Ferrari-Team zeigte man sich nach der Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien enttäuscht, auch wenn man ein solches Ergebnis erwartet hatte

Zwischendurch konnte in Silverstone bei den Ferrari-Fans die Hoffnung aufkeimen, dass man beim Großen Preis von Großbritannien konkurrenzfähiger ist als zuvor, doch am Ende gelang es lediglich Kimi Räikkönen mit 1,209 Sekunden Rückstand und Position neun, in die Top 10 zu fahren. Teamkollege Felipe Massa wurde Elfter.

"Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht mehr erwartet", so Räikkönen. "Dies ist unser aktuelles Leistungsniveau, und heute war es schwierig, besser abzuschneiden. An jedem Wochenende geben wir unser Bestes, auch wieder auf dieser Strecke. Der F60 ist gut ausbalanciert, aber wir haben nicht ausreichend Haftung, so wie wir dies dieses Jahr schon oft gesehen haben."

"Ich fuhr im zweiten Qualifying-Durchgang eine gute Runde, aber mit der Menge Benzin für das Rennen an Bord, war das Auto nicht so schnell wie die anderen. Wir haben das Auto in den vergangenen zwei Rennen verbessert, aber es scheint so zu sein, als hätten die anderen einen größeren Schritt nach vorn gemacht als wir."

"Es ist ein großartiges Wochenende für uns, es gibt keinen Grund, dies zu leugnen", so Felipe Massa. "Heute verpasste ich es, in den dritten Qualifying-Durchgang zu kommen, weil ich mir im letzten Sektor einen Fehler leistete. Bis dahin war ich ein paar Zehntelsekunden unter meiner bisher besten Zeit gewesen. Wir müssen immer an das Limit gehen, denn das Auto verleiht dir nicht den Spielraum, um es durch das Qualifying zu schaffen, und das kann zu Fehlern führen."

"Der F60 fühlt sich ausbalanciert an, aber wir sind nicht schnell genug. In den letzten beiden Rennen scheinen ein paar Teams beträchtliche Fortschritte bei ihrer Entwicklung gemacht zu haben, während wir unsere Leistung nicht ausreichend verbessert haben. Es wird ein hartes Rennen, aber vielleicht wird etwas passieren, was dazu führt, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen. Von unserer Seite aus ist das einzige, was wir tun können, jedes Mal unser Bestes zu geben."

"Dies ist definitiv kein sehr aufregendes Ergebnis", so Chefingenieur Chris Dyer. "Es passt jedoch dazu, was wir auf Basis des gestrigen Tages erwartet hatten. Wir haben die Leistung unseres Autos seitdem verbessert, aber nicht ausreichend genug, um mit den Besten zu kämpfen. Das morgige Rennen wird für uns definitiv sehr schwierig werden. Wir werden unser Bestes geben und versuchen, beide Autos in den Punkten ins Ziel zu bekommen."

"Dies ist klarerweise ein schlechtes Ergebnis", so Teamchef Stefano Domenicali. "Es ist sinnlos, nach einem spezifischen Element Ausschau zu halten, dem man die Schuld geben kann. Dies ist unser aktuelles Rating in diesem Temperatur-Fenster und auf einer Strecke mit so vielen schnellen Kurven."

"Das Auto verfügt nicht über ausreichend aerodynamischen Abtrieb, um aus den Reifen den notwendigen Grip herauszuholen. Gleichzeitig muss ich sagen, dass wir unser Herz nicht verloren haben. Wir wissen, dass wir versuchen müssen, morgen im Rennen nach vorn zu kommen, versuchen müssen, ein paar nützliche Punkte für die Klassifikation zu holen."

Fotoquelle: Ferrari

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