Luca di Montezemolo hofft, dass bald andere Themen Schlagzeilen machen

Formel 1 2009

— 27.06.2009

Di Montezemolo: "Die Polemik muss aufhören!"

FOTA-Präsident Luca di Montezemolo freut sich über die Einigung im Streit mit der FIA und hofft, dass das Thema damit abgehakt ist

Nach der Einigung von Paris dauerte es nur einen Tag, bis in der Formel 1 wieder gezündelt wurde: Die FOTA-Teamchefs rieben bei ihrer Pressekonferenz Salz in die Wunden von FIA-Präsident Max Mosley, der dies seinerseits als Bruch der Abmachung empfand, in der Öffentlichkeit niemanden als Verlierer dastehen zu lassen. Also drohte er brieflich damit, die Einigung platzen zu lassen.

In seinem Schreiben an Luca di Montezemolo, den Vorsitzenden der FOTA, forderte Mosley eine öffentliche Entschuldigung der Teamvereinigung. Zu dieser ist es bisher nicht gekommen. Stattdessen ließ di Montezemolo nun ausrichten: "Ich freue mich sehr über die Vereinbarung. Ich kann die Zuschauer verstehen, denen diese Polemik schon auf den Wecker geht - die ganzen Pressemitteilungen, unklare Regeln, die sich alle sechs Monate ändern..."

"Wir brauchen Stabilität. Wir brauchen Frieden. Wir brauchen Transparenz", untermauerte er erneut. "Wir lieben die Formel 1 und wir wollen, dass sie immer extrem bleibt - extrem im Sinne der Technologie und des Wettbewerbs. Die besten Fahrer, die besten Teams und die besten Autos - das ist das, was wir wollen. Ich freue mich daher über dieses Ergebnis und über die Atmosphäre in Paris mit dem Weltrat und der FIA. Nun können wir in die Zukunft blicken."

Aber dass die Einigung nun wieder in Gefahr ist, scheint dem Italiener überhaupt nicht zu schmecken: "Die Polemik muss aufhören!", stellte er klar. "Wir lieben die Formel 1 und wir wollen nicht dazu beitragen, den großen Charme und die Einzigartigkeit der Formel 1 zu entfernen." Ohne konkret auf Mosleys umstrittenen Brief einzugehen, kündigte er nun an, dass das Ziel setzt sein müsse, die Formel 1 als Event zu verbessern.

"Wir wollen in die Entscheidungen involviert sein, weil wir uns mehr Zuschauer an den Strecken wünschen und billigere Eintrittskarten. Die sind heutzutage viel zu teuer. Außerdem brauchen wir eine bessere Show", erklärte di Montezemolo. "Vielleicht können die Teams auch bald ein drittes Auto einsetzen, vielleicht können wir die Überholmöglichkeiten verbessern. Und wir wollen mehr technologische Forschung, extreme Performance und einen starken Wettbewerb."

Fotoquelle: xpb.cc

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