Luca di Montezemolo würde sein Team gerne wieder in den USA fahren sehen

Formel 1 2009

— 29.06.2009

Di Montezemolo: USA-Rennen überaus wichtig

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo unterstrich einmal mehr, wie wichtig der nordamerikanische Markt für die Formel 1 und Ferrari ist

Seit 2008 macht die Formel 1 einen Bogen um Indianapolis und seit dieser Saison findet auch Montréal keine Berücksichtigung mehr im Rennkalender - dabei haben die Hersteller großes Interesse daran, die Formel 1 wieder nach Nordamerika zurückzubringen. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist seit jeher eine treibende Kraft hinter dem Anliegen, die Rennserie auch dem amerikanischen Publikum nahe zu bringen und erneuerte nun seine Forderung, wieder über den großen Teich zu reisen.

"Das ist von großer Bedeutung", sagte di Montezemolo gegenüber der Ferrari-Webseite. "Nordamerika stellt für uns einen Teil unserer Geschichte dar. Ferrari hat in Sebring und Daytona schon viele wichtige und historische Siege eingefahren. Ich erinnere mich auch an einige Rennerfolge von Michael Schumacher auf der Formel-1-Rennstrecke von Indianapolis", verwies der Italiener auf die jüngere Vergangenheit.

"Das war eine fantastische Sache - wir wollen also unbedingt dorthin zurück, denn wir lieben die Vereinigten Staaten", erklärte das Oberhaupt der Roten. "Die Vereinigten Staaten sind schon seit Jahren unser größter Absatzmarkt, also werden wir alles dafür tun, um mit der Formel 1 wieder dorthin zu gehen. Uns ist wohl bewusst, dass wir dort sehr viele Fans haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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