Jens Marquardt ist beim Formel-1-Team von Toyota der "Mann für alle Fälle"

Formel 1 2009

— 30.06.2009

Jens Marquardt: Der bei Toyota die Fäden zieht

Als Nachfolger von Richard Cregan ist Jens Marquardt bei Toyota für Logistik, Regelfragen und einen reibungslosen Ablauf am Rennwochenende zuständig

Jens Marquardt ist mit seinen Aufgaben bei Toyota gewachsen. Der studierte Flugzeugbauer hat zu Beginn der aktuellen Saison das Amt des Teammanagers beim japanischen Werksteam mit Sitz in Köln übernommen. Marquardt übernahm den Posten von Richard Cregan, der die Mannschaft Ende 2008 in Richtung Abu Dhabi verließ.

"Mein Job ist es, den reibungslosen Ablauf im operativen Geschäft an der Rennstrecke sicherzustellen", erklärte Marquardt gegenüber 'formula1.com'. Der 42-Jährige organisiert den Transport der Boliden und allen weiteren Materials an die Renn- und Teststrecken, gilt als Bindeglied zur FIA und ist gleichzeitig für den geordneten Ablauf bei Boxenstopps zuständig. "Es geht auch noch weiter: Ich mache den Terminkalender der Piloten und organisiere das Catering."

"Ich muss stets den kompletten Überblick behalten, damit das Team in einem guten Umfeld arbeiten kann und somit alle ihre beste Leistung bringen können", beschrieb Marquardt in wenigen Worten seine vielen Aufgaben. "Natürlich ist es einfacher, die Rennen in Spa-Francorchamps oder am Nürburgring zu organisieren. Aber gerade die Abwechslung macht den Job so interessant. Es erfordert gute Planung und großen Einsatz aller Beteiligten."

Marquardt ist seit Beginn des Formel-1-Projekts mit an Bord. Zuvor arbeitete der Mann aus Sindelfingen bei Daimler-Benz und war anschließend bei Ilmor Entwicklungsingenieur. "Von 1999 bis 2000 habe ich in den USA gearbeitet, war dort für die Renneinsätze der Ilmor-Motoren in der CART-Serie zuständig. Das war spannend. Es war aber noch viel besser, ein Teil der Gruppe zu sein, die den ersten Formel-1-Motor für Toyota entworfen hat. Außerdem war ich für die Belieferung unseres Kunden Williams zuständig."

Marquardt bezeichnet sich selbst nicht als jemanden, der unendlich viel Benzin im Blut hat. "Ich habe mich schon immer viel für Luftfahrt interessiert. Mein Bruder ist Pilot geworden. Als Kinder waren wir oft auf Flugplätzen und haben uns Starts und Landungen angeschaut. Ich bin immer noch beeindruckt davon, dass so viele Tonnen von Metall überhaupt fliegen können. Ich habe also nicht so richtig diesen Rennbazillus, aber ich habe meine ganze Karriere mit Autos verbracht."

Fotoquelle: xpb.cc

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