Pedro de la Rosa möchte sein Comeback im Renncockpit geben

Formel 1 2009

— 03.07.2009

Wer bekommt ein Campos-Cockpit?

Adrian Campos möchte mindestens einen Piloten für das Debütjahr 2010 in Valencia bekanntgeben: De la Rosa, Gené oder Rodriguez?

Die drei neuen Teams, die im kommenden Jahr in die Formel 1 einsteigen werden, bieten beste Chancen für Piloten - nicht nur für den Nachwuchs, sondern auch für etablierte Fahrer. Jacques Villeneuve macht sich beispielsweise Hoffnungen auf einen Platz in der Königsklasse, auch Pedro de la Rosa schielt noch einmal auf Renneinsätze.

Dass der langjährige Testpilot von McLaren-Mercedes als Spanier mit Campos in Verbindung gebracht wird, ist mehr als logisch. "Ich werde mit ihm sprechen", hatte Adrian Campos schon im vergangenen Monat verkündet. Aber der Teamchef hat auch andere Kandidaten auf der Liste: Marc Gené gehört ebenso dazu wie Javier Villa und Roldan Rodriguez. "Ich möchte spanische Fahrer fördern. Aber das heißt noch lange nicht, dass jemand nur deswegen für uns fährt, weil er Spanier ist."

Für de la Rosa scheint die Sache wohl schon klar. Der 38-Jährige hat Gerüchten zufolge bereits anklingen lassen, dass er nach der aktuellen Saison noch einmal die Herausforderung bei einem anderen Team suchen könnte. "Ich wünsche ihm immer nur das Beste, denn er ist ein toller Teamkollege", kommentierte Lewis Hamilton bei einem PR-Event in Spanien.

"Falls er sich wirklich entscheidet, das Team zu verlassen, dann wäre das ein großer Verlust. Er ist ein lustiger Typ, ein harter Arbeiter und er unterstützt uns jederzeit. Ich würde mir wünschen, dass er bleibt", sagte der amtierende Champion. Doch nach der Einführung des Testverbots in der Formel 1 ist der Job eines Testfahrers nur noch wenig attraktiv. Eben deswegen könnte sich auch Marc Gené den Abschied von Ferrari vorstellen.

Aber nicht nur "alte Eisen" stehen für Campos parat. Es gibt derzeit eine Reihe von Talenten, die für einen Sprung in die Formel 1 bereitstünden: Roldan Rodriguez, Javier Villa, Romain Grosjean, Lucas di Grassi oder Vitaly Petrov zum Beispiel. Auch ein anderer kann sich eventuell berechtigte Hoffnungen machen. Der amtierende GP2-Champion Giorgio Pantano ist bislang immer wieder zwischen die Stühle gefallen, nun wittert der Italiener eine Chance auf seine Rückkehr in die Königsklasse.

Fotoquelle: xpb.cc

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