Altmeister Nigel Mansell schnappte sich ein Formel-Auto und gab ordentlich Gas...

Formel 1 2009

— 04.07.2009

Mansell mit Formel-Demorunden in Silverstone

Ex-Weltmeister Nigel Mansell raste einmal mehr um den Kurs in Silverstone und testete den Formel-Boliden seines Sohnes - Demo am Sonntag

Nigel Mansell und Silverstone - das war schon vor knapp 20 Jahren eine einzigartige Liebesgeschichte. Die britischen Rennsportfans strömten in Massen an den Flugplatzkurs von Silverstone um ihr Idol, den "Löwen", live zu sehen. Damals enttäuschte Mansell seine Anhänger nicht und feierte einige Heimsiege. 2009 kehrt der Weltmeister von 1992 wieder zurück nach Silverstone, wo mittlerweile die nächste Generation ihre Runden dreht: Sohn Greg startet in der Renault-World-Series (WSbR).

Doch was der Sohnemann zuwege bringt, kann ein Nigel Mansell schon lange - solche Gedanken könnten dem ehemaligen Formel-1-Piloten durch den Kopf gegangen sein, als er sich im Wagen seines Nachwuchses anschnallen ließ. Nur wenig später verließ Mansell mit dem Formel-Rennauto aus dem Hause Renault die Boxengasse, um sich auf seine am Sonntag stattfindenden Demorunden in Silverstone vorzubereiten.

Sechs Runden lang rauschte Mansell um die britische Traditionsstrecke, ehe er wieder an den Boxen vorstellig wurde. Während der Papa mit seiner Leistung recht zufrieden war, konnte Sohn Greg nur müde lächeln und hielt seinem Vater nach dessen Proberunden auf der 5,141 Kilometer langen Rennstrecke vor: "Du bist zu langsam." Mansell senior bewies umgehend Schlagfertigkeit und fügte an: "Das mag schon sein. Dafür habe ich aber meinen Formel-1-Titel bereits in der Tasche..."

"Es war großartig", kam Mansell anschließend auf seine Fahreindrücke zu sprechen. "Eigentlich dachte ich ja immer, dass im Alter der Drang nachlassen würde, selbst zu fahren. Aber da habe ich mich wohl geirrt", berichtete der frühere Williams-Fahrer. Am Sonntag stehen schließlich einige Demorunden an. "Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, dass das Wetter mitspielt", meinte Mansell abschließend. "Schon alleine im Interesse der vielen Zuschauer."

Fotoquelle: Renault

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