Lewis Hamilton konnte in Goodwood nicht ins Cockpit des MP4-4 von Senna steigen

Formel 1 2009

— 05.07.2009

Defekt: Hamilton in Goodwood nicht im Senna-Auto

Aufgrund eines Getriebeschadens kam Weltmeister Lewis Hamilton nicht dazu, den MP4-4 von Ayrton Senna den Goodwood-Hügel hinaufzujagen

Schon lange vor der Veranstaltung war dieser Augenblick als eines der vielen Highlights angekündigt worden, doch letztendlich musste Lewis Hamilton auf seinen Showrun im McLaren MP4-4 verzichten: Der Weltmeisterwagen von Ayrton Senna machte schlapp, noch ehe Hamilton überhaupt ins Cockpit steigen konnte. Doch der britische Rennfahrer ist keineswegs umsonst zum Goodwood Festival of Speed gereist und wird dort noch seinen McLaren-Mercedes MP4-23 sowie einen Sportwagen fahren.

"Ich bin sehr enttäuscht darüber, keine Gelegenheit zu haben, den McLaren MP4-4 den Goodwood-Hügel hinaufzujagen. Nicht nur für mich selbst und für die Jungs bei McLaren, die so hart dafür gearbeitet haben, um dieses Auto vorzubereiten - mir geht es vielmehr um die vielen Zuschauer", sagte Hamilton gegenüber 'Autosport'. "Goodwood ist wirklich etwas Besonderes und das trifft auch auf jeden Rennwagen zu, den Ayrton Senna früher pilotiert hat."

"Ich bin sicher, das Publikum von Goodwood hat sich schon sehr darauf gefreut, dieses Fahrzeug in Aktion zu erleben. Genauso habe ich mich darauf gefreut, dieses Auto zu fahren. Ich werde aber dennoch einige Runden im McLaren MP4-23 drehen und damit in dem Wagen, mit dem ich im vergangenen Jahr die Weltmeisterschaft gewonnen habe. Es wird klasse sein, wieder in dieses Auto zu steigen, denn es ist einfach ein wahrhaft fantastischer Wagen."

"Zusätzlich werde ich auch noch in einem Mercedes-Benz SLR McLaren unterwegs sein. Mit seinen rund 600 PS ist das doch ein recht schneller Straßenwagen", erläuterte Hamilton. "Es tut mir sehr leid, dass ich den Zuschauern in Goodwood nicht zeigen konnte, was ich im McLaren MP4-4 zu leisten imstande bin. Aber es ist nun einmal ein altes Auto", fuhr der amtierende Formel-1-Weltmeister fort - doch das Publikum ging in Goodwood keineswegs leer aus.

Bruno Senna, der Neffe des großen Ayrton, wurde mit dem MP4-4 einige Male auf dem kurzen Kurs gesichtet - dann musste er seine Fahrtätigkeit aber plötzlich einstellen. Hamilton: "Bruno konnte drei Runs absolvieren, ehe das Getriebe beim vierten Anlauf schlapp machte. Wenigstens hat er die Chance bekommen, den Wagen zu fahren und ihn dem Publikum in Goodwood vorzuführen", meinte Hamilton abschließend. "Das ist doch die Hauptsache."

Fotoquelle: xpb.cc

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