Nico Rosberg will am Nürburgring den Aufwärtstrend von Williams fortsetzen

Formel 1 2009

— 06.07.2009

Rosberg hofft auf perfektes Heimwochenende

Nico Rosberg will den Williams-Aufwärtstrend am Nürburgring fortsetzen und peilt Podiumsplätze an - Kazuki Nakajima hofft, dass der Knoten aufgeht

Die beiden Williams-Piloten Nico Rosberg und Kazuki Nakajima haben die Pause seit dem Rennen in Silverstone genutzt, um sich ein bisschen zu erholen. Rosberg verbrachte den Großteil der Zeit zu Hause in Monaco, traf sich mit Freunden und trainierte. Zudem machte er einen Kurztrip an die Strände Ibizas. Teamkollege Nakajima machte das Kontrastprogramm und reiste mit seiner Freundin nach Norwegen.

"Wir sind einfach nur herumgefahren und haben die Landschaft genossen", berichtete der Japaner. "Das Wetter war toll und wir waren am nördlichsten Punkt Europas. Es war sehr interessant, aber auch recht kalt! Danach war ich jeden Tag in der Fabrik, saß im Simulator und habe trainiert, um mich auf Deutschland vorzubereiten."

Auch von der Technikseite sehen sich die beiden nun gerüstet für das Eifelrennen. "Unsere Performance in Silverstone und auch schon in der Türkei stimmt mich optimistisch", erklärte Rosberg. "Das Team entwickelt wirklich gut weiter und das zeigt sich auf der Strecke. In Silverstone holten wir Platz fünf. Damit konnten wir uns in der Herstellerwertung um eine Position verbessern. Wir müssen nun weiter solche Fortschritte machen. Hoffentlich fahren wir bald aufs Podium."

Nakajima hatte in Silverstone ebenfalls ein gutes Wochenende, allerdings nur bis zum ersten Stint im Rennen. "Da war es wirklich schwierig, irgendwelche Fortschritte zu machen und wir haben einige Chancen nicht genutzt, das hat uns einen Platz in den Punkten gekostet", sagte der Japaner. "Es geht nicht darum, sich noch mehr anzustrengen, man muss einfach geduldig sein, bis alles passt."

Wegen des wesentlich geringeren Kurvenspeeds sei der Nürburgring eine ganz andere Strecke als Silverstone, blickte Rosberg auf das kommende Wochenende voraus: "Das Auto muss deshalb ganz anders abgestimmt sein. Damit haben wir am Freitag reichlich Arbeit vor uns, um den richtigen Weg zu finden und das Beste aus dem Auto herauszuholen. Der FW31 war bisher auf jeder Strecke sehr konstant und recht schnell. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir weiter gut aufgestellt sind."

"Wie Silverstone ist es eine tückische Strecke, aber anders als in Silverstone ist es ein mittelschneller Kurs mit vielen Höhenunterschieden", ergänzte Nakajima. "Auch das Wetter kann am Nürburgring eine wichtige Rolle spielen. Da die Lufttemperatur kühl sein kann, ist es wichtig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Beim Setup können wir einen recht direkten Weg gehen. Ich bin bisher noch nie in einem Formel-1-Auto am Nürburgring gefahren, nur in einem GP2. Aber da hatte ich ein ganz gutes Rennen und ich hoffe, dass mir diese Erfahrung weiterhilft. Ich habe auch viele Runden im Simulator gedreht, also sollte ich gut gerüstet sein."

Für Rosberg wird das Rennen etwas Besonderes: "Es ist mein Heimrennen und neben dem Hockenheimring die Strecke, die ich am besten kenne. Es ist immer klasse, wenn man vor seinem Heimpublikum fährt und vor allem die deutschen Fans sind leidenschaftliche Anhänger des Sports. Nach der langen Pause seit dem letzten Rennen kann ich es kaum erwarten, wieder auf die Strecke zu kommen. Wenn ich wieder ein gutes Ergebnis hole, wäre es das perfekte Wochenende für mich."

Teamkollege Nakajima bezeichnet die Eifel als "sehr schön": "Und sie ist in der Nähe von Köln, wo ich schon oft war, weil ich viele japanische Freunde bei Toyota habe. Die deutschen Fans sind mit großer Begeisterung bei der Sache, aber ich denke, in diesem Jahr sind sie noch enthusiastischer, weil Sebastien Vettel und Nico so gut unterwegs sind."

Fotoquelle: xpb.cc

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