Bernie Ecclestone bedauert, wie sein umstrittenes Interview interpretiert wurde

Formel 1 2009

— 07.07.2009

Ecclestone entschuldigt sich: "Bereue es sehr"

Angesichts des Medienechos auf sein 'Times'-Interview entschuldigte sich Bernie Ecclestone nun hochoffiziell für seine umstrittenen Aussagen

Bernie Ecclestones jüngstes 'Times'-Interview mit umstrittenen Aussagen über Adolf Hitler beschäftigte in den vergangenen Tagen nicht nur die Motorsportmedien. Das Timing dieser Affäre ist zudem äußerst ungünstig, als am kommenden Wochenende ausgerechnet der Grand Prix von Deutschland auf dem Programm steht, wo auf solche Themen naturgemäß besonders sensibel reagiert wird.

Daher gesteht der Formel-1-Promoter nun ein, einen Fehler gemacht zu haben: "Ich entschuldige mich nachdrücklich für die Bemerkungen, die ich während meines jüngsten Interviews über Hitler gemacht habe. Ich bin zutiefst erschüttert und beschämt, dass meine Äußerungen dazu benutzt wurden, den Eindruck zu erwecken, ich würde Hitler und Saddam Hussein unterstützen. Ich würde solche Personen niemals unterstützen", stellte er klar.

Ecclestone hatte sich bereits zuvor von jedwedem antisemitischem oder rassistischen Gedankengut distanziert und betonte in Reaktionen auf das 'Times'-Interview, er habe mit seinem unglücklichen Vergleich lediglich verdeutlichen wollen, dass demokratische Strukturen Entscheidungsprozesse erschweren und verlangsamen können. Das sei bei Diktaturen anders. Ihm deswegen eine Sympathie für politische Diktaturen zu unterstellen, sei aber völlig falsch.

"Es war unklug, mich auf eine Diskussion dieser Personen einzulassen. Das hätte ich niemals tun sollen und ich bereue es sehr. Der Fehler liegt voll und ganz bei mir. Ich hoffe und vertraue darauf, dass meine Entschuldigung angenommen wird", ließ der 78-Jährige ausrichten. Auffällig an seiner offiziellen Entschuldigung: Ungewöhnlicherweise wurde die entsprechende Pressemitteilung auch in deutscher und nicht nur in englischer Sprache verschickt...

Fotoquelle: xpb.cc

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