Jenson Button ist Sebastian Vettel wieder auf den Fersen

Formel 1 2009

— 10.07.2009

Brawn kämpft mit Bedingungen "wie bei Wintertests"

Jenson Button und Rubens Barrichello sind mit ihrem Auto zufrieden, kämpfen jedoch mit den kühlen Temperaturen und dem harten Reifen

Das Brawn-Team scheint auf dem Nürburgring deutlich näher an Red Bull Racing dran zu sein als noch in Silverstone. So hatte Jenson Button am Freitagnachmittag auf Position drei liegend lediglich 0,038 Sekunden Rückstand auf Sebastian Vettel. Teamkollege Rubens Barrichello tat sich etwas schwerer, er kam mit 0,515 Sekunden Abstand auf die Spitze auf Position sieben.

"Wir hatten einen ordentlichen Tag, und waren in der Lage, mit dem Setup des Autos gute Fortschritte zu erzielen", so Button. "Wir haben auf einigen Gebieten noch etwas Rückstand, die wir uns über Nacht anschauen müssen. Hier müssen wir Verbesserungen vornehmen. Aber alles in allem war dies ein ziemlich guter Start in das Wochenende."

"Das Hauptproblem sind die kühlen Bedingungen. Die Lufttemperatur ist beinahe so, wie man dies bei Wintertests erwarten würden. Die niedrigen Strecken-Temperaturen sorgen auf den härteren Reifen für Probleme. Hier werden wir mit diesem Reifen kämpfen, wenn es so bleibt."

"Es sieht nach einem weiteren kühlen Rennwochenende aus, das Auto und die Reifen fühlen sich hier jedoch anders an als beim vergangenen Rennen in Silverstone", meint Barrichello. "Der härtere Reifen ist immer noch ziemlich schwierig zu verwenden, uns es fiel schwer, ihn heute im Arbeitsfenster zu behalten."

"Der weichere Reifen zeigte jedoch eine wesentlich bessere Leistung, was ermutigend ist. Wir haben am Nachmittag einige Verbesserungen vorgenommen, haben jedoch noch in Bezug auf das Setup Arbeit vor uns liegen, besonders im Hinblick auf die Front des Autos, wo uns den ganzen Tag über Haftung gefehlt hat."

"Wir machten heute nützliche Fortschritte, indem wir unsere Erfahrung von vorherigen Rennveranstaltungen heranzogen, wo wir es aufgrund von kalten und feuchten Bedingungen ebenfalls schwer hatten", so Teamchef Ross Brawn. "Es gibt noch einige Bereiche des Autos, die wir über Nacht verbessern können, um dieses Wochenende das Beste aus unserem Paket herauszuholen. Die Wettervorhersage sieht für morgen etwas freundlicher aus, was uns kombiniert mit nächtlicher Arbeit am Setup für das Qualifying in eine gute Position bringen sollte."

Fotoquelle: xpb.cc

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