Timo Glock leistete sich einen kleinen Fahrfehler, den er teuer bezahlte

Formel 1 2009

— 11.07.2009

Toyota blieb hinter eigenen Erwartungen zurück

Während Timo Glock an der ersten Hürde scheiterte, erwischte es Jarno Trulli im zweiten Durchgang - so schwach hatte sich Toyota nicht eingeschätzt

Für das Toyota-Team war die Qualifikation auf dem Nürburgring nicht von Erfolg gekrönt. Timo Glock verbremste sich in der Schikane, konnte damit im ersten Durchgang keine Zeit unter trockenen Bedingungen fahren, wurde schlussendlich 19. Teamkollege Jarno Trulli wurde ebenfalls ein Opfer des wechselhaften Wetters, schaffte jedoch immerhin den Sprung in den zweiten Durchgang. Am Ende belegte der Rennfahrer aus Pescara Platz 14.

"Das Wetter hat uns heute überhaupt nicht geholfen", bedauerte Trulli. "Es war sehr windig und kalt, was generell nicht zu unserem Auto passt. Unglücklicherweise hatten wir aus diesem Grund Probleme, die Reifen auf die richtige Temperatur zu bekommen. Wir waren immer noch ganz konkurrenzfähig, wir schafften es aus diesem Grund ohne größere Schwierigkeiten durch den ersten Qualifying-Durchgang."

"Aber dann kam der Regen. Gegen Ende des zweiten Qualifying-Teils waren wir nicht zur richtigen Zeit auf den richtigen Reifen. Es war aus diesem Grund nicht möglich, in die Top 10 zu kommen. Es ist natürlich frustrierend, dass wir uns auf Position 14 qualifiziert haben, denn ich bin es mehr gewöhnt, in den Top sechs zu kämpfen. Aber jetzt können wir nur noch morgen im Rennen unser Bestes geben und schauen, was passiert."

"Dies war definitiv ein enttäuschendes Ergebnis", so Glock. "Dies ist definitiv nicht das, was ich mir für mein Heimrennen erwartet habe. Das Wetter war für uns zu kalt, denn seit Silverstone kämpfe ich damit, auf eine Runde das Maximum aus den Reifen zu holen. Ich weiß nicht, ob dies nur etwas mit den Temperaturen zu tun hat, oder auch mit etwas anderem."

"Es ist für mich nicht klar, warum wir im Qualifying dieses Problem mit den Reifen haben, aber wir müssen daran arbeiten. Es ist wirklich schade, dass ich aus dem ersten Qualifying ausgeschieden bin, denn danach hatten wir Regen und unter solchen Bedingungen bin ich für gewöhnlich gut unterwegs. Vielleicht werden wir morgen wieder etwas Regen haben, dies könnte mir die Chance bescheren, ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Wir werden sehen."

"Ein solch schlechtes Ergebnis haben wir sicherlich nicht erwartet", so Chefingenieur Pascal Vasselon. "Bisher verlief das Wochenende ziemlich reibungslos, an keinem der Autos gab es in den Trainings Probleme. Das Setup war ganz in Ordnung, aber offensichtlich haben wir es nicht geschafft, mit den wechselhaften Bedingungen im Qualifying gut umzugehen."

"Timo blockierte auf seiner Runde auf den super-weichen Reifen im ersten Qualifying-Durchgang seine Hinterräder, und wir waren bei Jarno eine Runde zu spät, als wir im zweiten Qualifying-Teil auf die Reifen für trockene Bedingungen wechselten."

"Bedenkt man die hohen Standards, die wir bisher in dieser Saison gesetzt haben, war es ein ziemlich schlechtes Ergebnis, aber im Rennen kann alles passieren. Wir haben unser Setup vorbereitet, um mit der Möglichkeit schlechten Wetters umgehen zu können, und Regen könnte eine große Rolle spielen."

Fotoquelle: xpb.cc

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